die BGP informiert
Diese Seite öffnet stets mit aktuellen und künftigen Themen. Bitte scrollen Sie zu früheren Ereignissen nach unten.
   NACHRICHTEN

3. Mai 2014: Einladung zur unseren Öffentlichen Vorstandsitzung im Mai
Unsere monatlichen Vorstandsitzungen bilden ein offenes Forum für Vorstandschaft, Vereinsmitglieder und interessierte Gäste.
In diesem  Monat treffen wir uns am 7. Mai 2014 im Restaurant "Seerhein" 
um 19:00 Uhr bis spätestens 22:00 Uhr und freuen uns auf Sie.  Tagesordnung

17. April 2014:
Eine Botschaft an die Stadtverwaltung – Die BGP zeigt, wie es gehen könnte
Der ansonsten verwaiste und kahle "Brückenplatz" mit den sogenannten "Wassertischen" in Peterhausen war am Donnerstag vor Ostern Dank den fleißigen Helfern der Bürgergemeinschaft Peterhausen zum ersten Mal richtig belebt: Wir haben zu einer Bürgerdemo aufgerufen, bei der keine Sprüche skandiert, sondern Leben, Leute und Kinder auf den Platz gebeten wurden. Mittels einiger Bänke, Spielgeräten für die Kinder und simplen Dingen wie Luftballons sah der Platz gleich viel einladender aus. Und tatsächlich fanden sich etliche Anwohner aus der Umgebung ein, die sich freuten, den Platz erstmalig als echten Treffpunkt wahrzunehmen. In den zwei Stunden, die diese Veranstaltung dauerte, kamen viele Bürger miteinander und auch mit uns von der BG Peterhausen ins Gespräch. Das war ein schöner, sonniger Nachmittag! Auch der Südkurier hat berichtet, und wir hoffen, dass die Stadt unsere Anregungen aufnimmt und den Platz etwas einladender gestaltet. Christine Finke.

Natürlich hatten wir auch Vetreter aus verschiedenen Ebenen der Stadtverwaltung eingeladen, die aber wohl kollektiv in den Osterurlaub entschwunden waren. Gerne werden wir weiterhin mit den zuständigen Ämtern unsere Erkenntnisse und Vorschäge austauschen, und hoffen auf Realisierung noch diesen Sommer.

Die Organisatoren dieser Veranstaltung:
Karin Göttlich – Spielgeräte/Grafiken, Dr. Christian Millauer und Dietmar Messmer – Bänke/Transport, Wolfgang Betz – Bilder/u.a.  


Brückenplatz11. April 2014: Dieser Platz verdient unsere Zuwendung

Die Bürgergemeinschaft Petershausen veranstaltet am
Gründonnerstag, den 17. April 2014 von 17 bis 19 Uhr
auf dem "Brückenplatz" eine
Bürgerdemo unter dem Motto "So könnte der Platz aussehen, wenn...". 

Mit dieser Aktion möchten wir die Aufmerksamkeit auf diesen neuen Platz lenken, dem neben den sehenswerten Wassertischen eben doch noch das "gewisse Etwas" fehlt.  Um die Fantasien anzuregen, diesen Platz "erlebbar" zu machen, sind Anwohner, Nachbarn, Mitbürger und Vertreter der Stadtverwaltung herzlich eingeladen, zu unserem Treff diesen Platz mit Leben zu füllen. Passendes Wetter vorausgesetzt, werden wir Bänke, Deko, weiteres Accessoire, und für jeden Besucher ein freies Getränk  mitbringen, und freuen uns auf Ihre Teilnahme..
"Brückenplatz" ist eigentlich ein Fantasiename, der bereits während der Planung entstand, weil an dessen nördlichem Ende  eine Brücke vorgesehen ist, die die Menschen zu den Bahngleisen und auf die andere Seite des neuen Quartiers bringen soll. Die offizielle Adresse heißt "St. Gebhardstraße".  

27. März 2014:
Einladung zur unserer Öffentlichen Vorstandsitzung im April
Unsere monatlichen Vorstandsitzungen bilden ein offenes Forum für Vorstandschaft, Vereinsmitglieder und interessierte Gäste.
Zur nächsten Vorstandsitzung (öVS) treffen wir uns am 2. April 2014 im Restaurant "Seerhein" 
um 19:00 Uhr bis spätestens 22:00 Uhr und freuen uns auf Sie. Als Gast wird uns Frau Elke Borg vom Amt für Stadtplanung und Umwelt über die Gestaltung des Alemannenplatz Auskunft geben. Tagesordnung  Protokoll

13. März 2014:
EINLADUNG zur Mitglieder-Jahreshauptversammlung
am Donnerstag, 27. März 2014 um 19:00 Uhr im "Treffpunkt Petershausen" Georg-Elser-Platz
Unsere Mitglieder wurden per E-Mail bzw. Briefpost eingeladen   Tagesordnung
Gäste sind ebenso wie zu unseren monatlichen Sitzungen herzlich willkommen


11. März 2014:
Neubau Gebhardschule beginnt mit Umweltsünde
LuftbildAuf dem städtischen Grundstück an der Pestalozzistraße entsteht die Gemeinschaftschule Gebhard als Ergänzung der Gebhard-Grundschule am Zähringerplatz. Darf man dem guten Zweck eines Schulneubaus für über 600 Schüler an diesem Platz widersprechen? Natürlich nicht – die Bildung seiner Jugend ist schließlich ein Grundpfeiler eines jeden Staatswesens.
Nach unseren bitteren Erfahrungen im Umgang mit dem Stadtgrün in Petershausen möchten wir hier aber schon mal die "Mittel zum Zweck" hinterfragen. Im Ausschreibungswettbewerb war vorgegeben, Zitat: "(...) Besonderer Wert wird auf den Erhalt von 3 Kastanien gelegt, (...) Die dritte Kastanie (siehe Bild) nördlich des bisherigen Boule-Geländes ist mit einem Kronendurchmesser von 20m besonders prägend." Zitatende. – Sie hätte nach fachlicher Beurteilung noch eine Lebenserwartung von mind. 20 Jahren gehabt. Es ereilte sie (und ca. 20 weitere Bäume) das gleiche Schicksal wie die ehemals drei prächtigen Kastanien an der v.-Emmichstrasse. Auch sie haben im harten Wettbewerb um die Verdichtung Petershausens verloren. Der 1.Preisträger hatte diese Kastanie noch verschont. Die Stadt als Auslober hatte sich aber selbst ein Hintertürchen offengelassen, denn es steht (s.o.) auch geschrieben: "Punktuelle Eingriffe für erforderliche Maßnahmen zur Erschließung und Vernetzung sind möglich". Und so wurde es dann auch gemacht, sehen Sie dazu die weiteren Bilder (BGP Dr. D. Sternberg).
Unser bisheriger Baubürgermeister Kurt Werner sprach nahezu bei jedem öffentlichen  Auftritt zur Nachverdichtung  von „Aufwertung“. Finanziell betrachtet ist das zutreffend: ein bebautes Grundstück ist idR mehr wert als ein unbebautes. Aber gilt die „Aufwertung“ auch für den Lebenswert der dort heimischen Bürger? Wir Petershäusler haben in jüngster Zeit manche "Kröte geschluckt", und sehen raumgreifende Neubauten wie Pilze aus dem Boden schießen. Gerne würden wir auch mal parallel zur "Nachverdichtung" ein Programm für "Nachpflanzung" erleben.
Zu diesem Thema passt auch der SK-Artikel vom 18.1.2014 mit interessanten Leserkommentaren:
http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/80-Baumriesen-fallen-fuer-die-Sicherheit;art372448,6621487
Es ist klar – mit über 14000 Bäumen im Stadtgebiet wird es Fälle geben, wo nach sorgfältiger Prüfung  einzelne Bäume aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen. Aber zum überängstlichen Aktionismus des Konstanzer Grünflächenamtes (persönliche Haftung) passt auch dieses aktuelle BGH-Urteil, das nicht mehr kommentiert werden muss:
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=67026&linked=pm&Blank=1

Öffentliche Vorstandsitzungen
der Bürgergemeinschaft Petershausen e.V. finden zunehmendes Interesse (Februar 2014: 28 Mitglieder und Gäste).
Wir haben uns deshalb entschlossen, diese Form der Bürgerbeteiligung in festen Terminen zu etablieren, um unseren Mitbürgern
Gelegenheit für Kontakte, Aussprache und Ideen über Petershauser Themen zu geben und mit dem Vorstand der BGP zu sprechen.
Wir treffen uns jeweils am 1. Mittwoch eines Monats im Rest. "Seerhein" von 19:00 bis spät. 22:00 Uhr
Die weiteren Termine: 2.4. / 7.5. / 4.6. / 2.7. / 6.8. – Änderungen werden ggf. rechtzeitig publiziert

4. März 2014: Einladung zur unseren Öffentlichen Vorstandsitzung im März
Unsere monatlichen Vorstandsitzungen bilden ein offenes Forum für Vorstandschaft, Vereinsmitglieder und interessierte Gäste.
In diesem  Monat treffen wir uns am 12. März 2014 im Restaurant "Seerhein" 
um 19:00 Uhr bis spätestens 22:00 Uhr und freuen uns auf Sie. Tagesordnung

15. Februar 2014:
"Der Südkurier gibt einen aus" – schön, wir werden kommen.
Liebe BGP-Mitglieder, sehr geehrte Bewohner Petershausens,
auf Anregung unseres Mitbürgers Herrn Dr. Jörg Wolf, hier sein Brief, kam nun kurzfristig eine Veranstaltung "Der SÜDKURIER gibt einen aus"  zustande (siehe auch SK-Ausgabe vom 14.2. Seite 17). Termin: Montag, 17. Februar um 19 Uhr im Rest. "Brigantinus".
Zu beiden in dem Brief genannten Themen, die umstrittene "Torhaus"-Planung und den SK-Kommentar von J.-P. Rau, haben sowohl Anwohner als auch die BGP bereits eindeutige Stellung bezogen (siehe 
auch auf dieser Webseite am 13.12.13 u. 23.12.13), aber leider hat die Mehrheit der uns vertretenden Stadträte zum Thema "Torhaus" bislang dagegen gestimmt. Wir hoffen, diese Veranstaltung kann – falls wir sehr zahlreich unsere Meinung kundtun – bei unseren Stadträten nochmal etwas bewegen. Um den Bürgerwillen kundzutun ist es unabdingbar, solche Veranstaltungen zu besuchen um sicherzustellen, dass auch die Berichterstattung entsprechend erfolgt.
Mit freundlichen Grüssen
Christian Millauer


Protokoll der Öffentlichen Vorstandsitzung am 4. Februar 2014

2. Februar 2014:
Einladung zur Öffentlichen Vorstandsitzung
Unsere monatlichen Vorstandsitzungen bilden ein offenes Forum mit Vorstandschaft, Vereinsmitgliedern und interessierten Gästen in anregendem Meinungsaustausch. Wie immer am 1. Dienstag des Monats treffen wir uns am 4. Februar 2014 im Restaurant "Seerhein" um 19:00 Uhr bis spätestens 22:00 Uhr und freuen uns auf rege Teilnahme. Hier können Sie die Tagesordnung einsehen.

14. Januar 2014:
 
Das Thema "Torhaus an der Reichenaustraße" bleibt auf der Tagesordnung
In der öffentlichen Vorstandsitzung der BGP am 7. Januar haben die anwesenden Mitglieder beschlossen, zum Verkauf des sogenannten "Torhaus"-Grundstücks erneut Stellung zu beziehen. Der Vorstand wurde beauftragt, die Hintergründe des Gemeinderats-Beschlusses nocheinmal nachdrücklich zu hinterfragen. In einem Brief an Herrn OB Burchard, Herrn BM Werner, die Fraktionen und als Info an den Südkurier legt die BGP dar, dass sowohl zum Verwaltungsakt, als auch zum fraglichen Bauwerk entscheidende Fragen offen bleiben. Bitte lesen Sie in diesem Brief unsere Argumente. Protokoll

10. Januar 2014:
 
Die Bürgergemeinschaft Petershausen tritt für mehr Gemeinsinn bei Stadtplanungen ein
Am 19.12.2013 entschied der Gemeinderat mit 22 Ja Stimmen, 14 Nein und 4 Enthaltungen den Verkauf des Torhaus Grundstücks an einen Investor, der dort den Bau eines Hotels plant. Diese Entscheidung nahm der Lokalchef des Südkurier Herr Jörg Peter Rau in seinem Kommentar zum Anlaß, die allgemeine Interessenvertretung der Bürgergemeinschaft Petershausen für den Stadtteil in Frage zu stellen, weil die Bürgergemeinschaft sich hinter die 320 direkt Betroffenen stellte. Der geschäftsführende Vorstand der BGP verlangte daraufhin am selben Tag in einer Presseerklärung eine Gegendarstellung. Diese Presseerklärung wurde vom Südkurier bis heute ignoriert!
Unsere offzielle Presseerklärung als Antwort zum Südkurier-Kommentar lesen Sie bitte hier.

28. Dezember 2013: Einladung zur Öffentlichen Vorstandsitzung
Unsere monatlichen Vorstandsitzungen bilden ein offenes Forum mit Vorstandschaft, Vereinsmitgliedern und interessierten Gästen in anregendem Meinungsaustausch. Wie immer am 1. Dienstag des Monats treffen wir uns am 7. Januar 2014 im Restaurant "Seerhein" um 19:00 Uhr bis spätestens 22:00 Uhr und freuen uns auf rege Teilnahme. Hier können Sie die Tagesordnung einsehen.

23. Dezember 2013: Wieviel Bürgerbeteiligung darf es denn sein?
Der Südkurier berichtete über den Ortstermin am "Torhaus"-Areal (SK-Ausgabe vom 17.12.2013, Seite 21, Reporter Stephan Freissmann) recht objektiv über das kontroverse Zusammentreffen von Stadtverwaltung, Investor und intessierten Bürgern, dabei Vertreter der BGP. Wenige Tage danach allerdings steht im selben Blatt ein Kommentar von Jörg-Peter Rau der deutlichen  Widerspruch auslösen muss. Abgesehen von einer etwas herablassenden Art gegenüber Bürgergemeinschaften allgemein, macht Herr Rau darin ein Zahlenspiel, das leicht gegengerechnet werden kann. Als Erster tat dies Herr Tiessen in einem Leserbrief (der tatsächlich gedruckt wurde), und weitere Mitbürger, die uns dazu  Meinungen mitteilten.
Unsere offzielle Presseerklärung als Antwort zum Südkurier-Kommentar lesen Sie bitte hier.
16. Dezember 2013: "Eine sichere Zuflucht zu finden ist eine Schicksalsproblematik, die jeden treffen kann. "
"Unwissen ist die Basis von Vorurteilen und Willkür"
Das sind Zitate aus Offenen Briefen von Dietmar Messmer, Vorstandsmitglied der BGP, und Harald Stobinski, ebenfalls Mitglied bei uns. Wir Petershauser Bürger, die wir das Glück haben, in einem friedlichen und sicheren Umfeld leben zu dürfen, sollten den Flüchtlingen die Hand reichen. Das bevorstehende Weihnachtsfest mit seinen Christlichen Werten soll uns daran erinnern, dass wir uns diesen Tragödien nicht verschließen dürfen. Die Aufnahme von Menschen, die vor grausamer Verfolgung und Not fliehen, sollte für uns selbstverständlich sein. Sie mussten  in ihrer Heimat alles zurücklassen, und  dürfen nicht auch noch ihre Würde verlieren.  Es ist nicht allein ein Thema unseres Stadtteil-Vereins, aber die positive Dynamik, eine vernünftige Stadtentwicklung mitzuerleben, mitzugestalten und wenn nötig auch kritisch zu stützen, ist ein Grundsatz der Bürgergemeinschaft Petershausen. Wir begrüßen deshalb die – allerdings sehr späte – Bürgerbeteilligung durch die Stadt. Bitte lesen Sie die mit nützlichen Links zur Meinungsbildung versehenen Artikel von D. Messmer und H. Stobinski.

13. Dezember 2013:
Ortstermin Ergänzend zu unserem Eintrag vom 17. Oktober berichten wir hier vom Ortstermin des Technischen- und Umweltausschuss (TUA) zum Thema "Torhaus" zwischen Reichenau- u. Hans-Sauerbruch-Straße: Mitglieder des TUA und die Spitze des Bauderzernats, sowie Vertreter der BGP und Anwohner diskutierten intensiv am Ort des Geschehens über die Freigabe für das geplante Gebäude (Bild links). Die Stadtverwaltung (Bild mitte v.r. BM Kurt Werner, Marion Klose, Jan Bode) plädiert für den Verkauf des Grundstücks, und den Bau eines Hotels zu genehmigen. Sie verweisen auf den gültigen Bebauungsplan, der hier auch gewerbliche Nutzung zulässt. Mitglieder des TUA und Vetrteter der BGP verweisen darauf, dass ein Bebauungsplan auch gändert werden kann, wenn vernünftige Argumente dies nahelegen. Wie wir am Tage danach erfahren haben, gibt es allerdings selbst innerhalb der TUA-Fraktionen dazu unterschiedliche Meinungen. Bildersprache: Die Bildmontage ganz rechts mit dem "corpus delicti" vermittelt dem Betrachter mittels Weitwinkelobjetiv eine weiträumige, großzügige Anlage, in der ein Hotelbau locker unterzubringen sei. Die menschlichen Sinne werden das anderst wahrnehmen. Aus dieser Sicht steht der Bau unmittelbar am Kreisel (der in seiner Dimension mit großen Lastwagen gerade mal so zu schaffen ist). Aus westlicher Ansicht (vergleichen Sie bitte mit dem Bild links vom 17. Okt.) wird die "Einfahrt zur Stadt optisch zugemacht". Und wieder wäre ein Stück Petershausen verdichtet! Weiterlesen im Bericht von Dietmar Messmer BGP.



30. November 2013: Der Kahlschlag geht weiter
In diesem emotional geladenen Spannungsfeld besteht eine schwierige Beziehung zwischen fachlicher Kompetenz und bürgerschaftlichem Empfinden. Anschauungsunterricht gibt es hierzu wiedereinmal im Herosè-Park, wo mit großem Überraschungseffekt vier ansehnliche Buchen – drei davon als Gruppe – gefällt wurden. Besonders in diesem Areal, für dessen Rest-Baumbestand wir einst leidenschaftlich gekämpft hatten, durfte man damit rechnen, dass dort endlich Ruhe einkehrt. Die BGP hat beim Grünflächenamt nach dem Grund für diese neuerliche Abholzung nachgefragt. Die Antwort nach einem durchaus ergebnisorientierten, offenen Gespräch war allerdings wenig überraschend. In diesem Fall soll es ein gefährlicher Wurzel-Pilz gewesen sein. Der Laie muss das glauben, Fakt ist aber, dass in unserem Stadtteil das Grün rigoros ausgedünnt wird. Wir erinnern u.a. an das verlorene Grün am Petershauser Bahnhof; den kaputtgepflegten Büdingenpark, die prächtigen Kastanien an der von-Emmich-Straße (Zitat: "Wir wollen versuchen,diese zu erhalten"). Wir unterstellen dem Amt keineswegs böse Absichten, aber die Begründungen sind geradezu stereotyp: Die Bäume waren entweder zu alt, zu krank, zu groß, zu gefährlich, oder schlicht irgendwelchen Baumaßnahmen im Weg. Die immer wieder beschworenen "Nachpflanzungen" sind ein schwacher Trost, vor allem die Erklärung, warum diese nicht größer sein können als sie eben sind, und naturgemäß erst nach vielen Jahren ein adäquater Ersatz sind. Was bleibt, ist ein nicht nur "gefühlter" Mangel an Stadtgrün hier in Petershausen. Mehr Bilder
Weitere Fällungen im Stadtgebiet können Sie hier verfolgen: http://www.konstanz.de/tbk/01193/03740/index.html 

10. November 2013:
 Das neue Wohnquartier auf dem Bahnhofsareal 
Es ist einerseits beeindruckend, wieviel Wohnraum hier und gleichzeitig am Rheinufer in wenigen Jahren errichtet wurde, der Bedarf ist ja unbestritten gegeben. Andererseits ist die Masse und Dichte der Bebauung auch kritisch zu betrachten. Die Vorstellungen der Investoren sind das Maß aller Dinge, erhaltenswerte Bäume und Freiräume für die Bewohner blieben dabei auf der Strecke. Bei unseren Recherchen vor Ort sprachen wir eine junge Dame an, ob sie hier (Gustav-Schwab-Straße, mittleres Bild)  wohne. Ihre Antwort kam ganz spontan: "Ja, leider". Ihr Vorbehalte bezogen sich u.v.a. auf die Archtektur der Aussenfassade, in diesem Fall auch von innen grausam. Was man erst bei genauerem Hinsehen entdeckt: zwischen dem "Seehas" und der Hauswand hat man noch einen "Kinderspielplatz" reingequetscht, um der Landesbauordnung (LBO) zu genügen. Die Meinung einer anderenen Anwohnerin hierzu. "das ist einfach albern". Sehen Sie bitte dazu  weitere Bilder.
Das Bahnhof-Quartier ist besetzt – wo bleibt das Grün? Fragwürdige Architektur auf engstem Raum Geduldsfrage – das wird noch lange so bleiben

23. Oktober 2013: Informative Visitenkarte In dritter Auflage – eine Spende unserer Mitglieder Claudia Fischer und Hanspeter Füßinger – steht unser aktualisierter Vereins-Flyer wieder bereit, im handlichen Format "kurz und bündig" Informationen über die BGP anzubieten. Das Faltblatt sagt aus, was wir wollen, und was wir dafür tun. Neben Grafiken über typische Stadtteil-Motive zeigen wir, welche Personen dafür arbeiten; und das Beitrittsformular mit der neuen Beitragsstruktur lädt (auch hier) dazu ein, unsere Ziele für ein lebenswertes Petershausen zu unterstützen. Wenn Sie daran interessiert sind, genügt eine kurze Anfrage, um diesen Flyer in gewünschter Anzahl zu bekommen. Flyer online Tipp: Wenn sie diesen PDF-Link öffnen und auf 400% skalieren, sehen Sie sehr schön, was zu Petershausen gehört.

17. Oktober 2013:
Apell an Stadtververwaltung und Gemeinderat
Muss denn hier wirklich jeder
Quadratmeter zugebaut werden?
Die Pläne der Stadt, auch noch dieses relativ kleine Grundstück zwischen Reichenaustr. und Hans-Sauerbruchstr. zu verkaufen, um einem Investor den Bau eines Hotels oder Bürogebäudes zu ermöglichen, stößt in der Bürgerschaft auf Unverständnis. Reicht die grausame Erfahrung mit dem wenige Meter entfernten "Kompetenzzentrum" noch nicht aus? Viele Argumente sprechen dafür, mit unseren Stadtbäumen und Freiräumen nicht so fahrläßig umzugehen.
Mächtige Schwarzpappeln müssten verschwinden Bitte lesen Sie dazu diese Briefe: Ansicht stadtauswärts Richtung Westen
Anwohner: Gültigen Bebauungsplan hier nicht vollziehen     BGP: Unschöne Verdichtung    Leserbrief: Den Bürger fragen

15. Oktober 2013:
Ein lachendes und ein weinendes Auge – Gedanken über PetershausenKarin Göttlich
Karin Göttlich ist gebürtige Konstanzerin und setzt sich aktiv für das Miteinander in einem lebenswerten Umfeld ein.  Sie ist Mitglied der "Freien Grünen Liste" FGL, Mitglied der "Bürgergemeinschaft Petershausen e.V." und engagiert sich u.a. im Arbeitskreis "Runder Tisch Asyl" (RTA). Wir baten Frau Göttlich, ihre Überlegungen zur rasanten  Entwicklung unseres Stadtteils für unsere Webseite zu beschreiben. Ihre Betrachtung erreichte uns mit dem Hinweis in schönstem konschtanzerisch: "so ische's worre".

12. Oktober 2013:
Tempo 30 für die Petershauser Straße!
30er ZoneEine Intiative der SPD-Konstanz hat zum Ziel, die Petershauser Str. nach deren Umbau zur Tempo-30-Zone einzurichten. Dafür gibt es eine Vielzahl guter Gründe, die in mehreren Schreiben an OB Uli Burchardt ausführlich dargelegt werden. Die Fraktions-Vorsitzenden Jürgen Puchta und Dr. Jürgen Ruff erläutern diesen Antrag mit sehr überzeugenden Details.  Die Bürgergemeinschaft Petershausen unterstützt diesen Plan ausdrücklich, was Dieter Messmer, Mitglied es Geschäftsführenden Vorstands aus Sicht der BGP treffend argumentiert. In einem weiteren Beitrag zum diesem Thema fügen wir ein  zusätzliches Schreiben an: Wolfgang Betz, dienstältestes Mitglied im BGP-Vorstand erinnert an einen weit zurückliegenden Vorgang, der nahelegt, mindestens auch die Jahntraße in eine solche 30er-Zone mit einzubeziehen. Im weiteren Sinne wäre es dann auch möglich, die chaotischen Verhältnisse an der Kreuzung Zähringerplatz durch linksfahrende Radfahrer zu ordnen. Inzwischen hat auch Wolfgang Müller-Fehrenbach für die CDU-Fraktion ihre Unterstützung für die Tempo 30-Regelung zugesagt. Bitte lesen Sie dazu die Briefe in diesen Links:
Dr. Ruff-SPD an OB-1., Dr.Ruff-SPD an OB-2., Messmer-BGPan OB, Betz-BGP an Dr. Ruff. CDU-Fraktion an BGP

7. Oktober 2013:
 "Kompetenzzentrum" in Theorie und Praxis – Fragen, Antworten und Kommentare
Kompetenzzentrum
Zur Anfrage der BGP an Bürgermeister Kurt Werner vom 16. Juli 2013,  wie eine solch  eklatante Bausünde entstehen konnte, liegt nun eine Antwort vor . Unsere ganz konkreten Fragen müssen  wohl,  dem geschaffenen Tatbestand geschuldet, unbeantwortet bleiben. Gleichwohl bekundet BM Kurt Werner Verständnis für unsere Einwände und beteuert, dass die "begrenzten Handlungsspielräume soweit als möglich ausgenutzt wurden". Aus Sicht eines Gemeinderat-Mitglieds bestätigt auch Dr. Jürgen Ruff in einem Kommentar für diese Webseite: "Ich kenne auch kaum ein Projekt, bei dem es so viel Geheimnistuerei von ganz oben (noch unter Ex-OB Frank) gab". Ein weiteres Zitat von Stadtrat  Herber Weber: "der schlechteste Vertrag, den ich je gesehen habe". Mit diesem Resultat, bei dem die Stadt vom Investor/Bauherr auf geradezu makabre Weise "über den Tisch gezogen wurde" müssen wir wohl leben. Nach unseren Informationen wird das Projekt  erneut in Fraktionen und Gemeinderat auf den Tisch kommen. Aber was dann? Welche Rolle hat der kostspielige Gestaltungsbeirat dabei gespielt? Bitte lesen Sie hierzu auch unseren Eintrag v. 11. August 2013 und die aufschlussreichen Anhänge Antwort BM Werner Seite2Kommentar Dr. Jürgen RuffKommentar G.J. Mörsch BGP                                                       

18. September 2013: 

Die BGP lädt zur 3. Stadtteilführung ein!

Eine Zeitreise durch das westliche Petershausen"
mit Stadtführer Daniel Gross

Am Samstag,den 28. September 2013, 16.00 Uhr. Treffpunkt: Vor der St. Gebhardskirche

Daniel Gross wird uns diesmal durch das westliche Petershausen führen, das wie kaum ein anderer Stadtteil in den letzten Jahren und Jahrzehnten großen Veränderungen unterworfen war. Über Volksschule, St. Gebhardskirche, Strassen-Benennungen, Kaserne, Arbeiter-Wohnungen, Herosé-Park, Bischofsvilla, Stadt am Seerhein u.a. werden wir viele interessante Geschichten erfahren.   Folgen wir seiner Zeitreise, die etwa eineinhalb Stunden dauern wird! Profitieren wir von Daniel Gross' umfangreichen und lebendigen Kenntnissen unseres Stadtteils!

Sie alle, Ihre Freunde und Bekannten sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen! 
Ein weiterer Rundgang ist für Frühjahr 2014 geplant.

Die Teilnahme ist kostenlos, doch würden wir uns über einen freiwilligen Unkostenbeitrag unserer Nichtmitglieder freuen.

Henrich Tiessen
Schriftführer

18. September 2013:

„Wir hatten da mal ein paar Fragen“ (s.a. 18. Juli)

Die Bürgergemeinschaft Petershausen vertritt die Interessen aller Bürger dieses Stadtteils und hatte deshalb eine Umfrage durchgeführt, um die Wünsche der Bewohner noch besser kennenzulernen.

Sie  ergab insgesamt ein sehr erfreuliches Ergebnis. So em- pfinden es 92% unserer Petershauser Mitbürger positiv, dass es eine Bürgergemeinschaft gibt. Allerdings sind nur noch 69% der Meinung, dass wir ihre Interessen auch wirklich bei den Ämtern und Ratsgremien vertreten können. Dagegen sind 86% der Überzeugung, dass eine Bürgergemeinschaft sehr wohl die Lebensqualität im Stadtteil verbessern kann. 56 % haben bereits Erfolge der Bürgergemeinschaft erlebt, aber leider sind nur 43% bereit, sich auch mit einer Mitgliedschaft in der Bürger- gemeinschaft Petershausen zu beteiligen.Leider haben nicht alle Befragten in den Fragebögen spezielle Anliegen geäußert. Das Hauptanliegen der Befragten ist es, die Konstanzer Polizeiverordnung auch überall umzusetzen (45%), gefolgt von der Verhinderung weiterer Nachverdichtung (36%) in schon übersiedeltem Gebieten. Auch das Projekt Z-Brücke wird von 10% genannt, gefolgt von Tempo 30 nachts in der Reichen- austrasse und stündlicher Verkehr der Buslinie 15.
Wir werden uns weiterhin dieser und anderer aktueller Themen annehmen.

Dr. Christian Millauer 
Gesch.führ. Vorstand


10. September 2013: Öffentliche Vorstandsitzungen
Liebe Mitglieder und Gäste der BGP, wir haben nun schon zwei öffentliche Vorstandssitzungen mit vollem Erfolg durchgeführt und wollen dies auch so weiterführen. Es wurde sowohl intensiv diskutiert, als auch Beschlüsse gefasst und umgesetzt. Durch die diversen Aktionen der letzten Monate konnten wir erfreulicherweise unsere Mitgliederanzahl um ca 25 % steigern, was uns bei der Stadt sicherlich mehr Gewicht geben wird. Als "Hintergrund-Information" lesen Sie bitte zu unserer letzten "öVS" einen Kurzbericht und das Beschluss-Protokoll. Letzteres zeigt hinter den Themen das Namenskürzel des zuständigen VS-Mitglieds (s.a. die Seite "Der Vorstand"). Wir würden uns freuen, auch Sie bei der nächsten öffentlichen Vorstandsitzung (jeweils 1. Dienstag im Monat im Restaurant "Seerhein") begrüßen zu dürfen. Beachten Sie bitte für die jeweiligen Termine und andere Infos diese Seite und auch auf facebook: unter Bürgergemeinschaft Petershausen in Konstanz. Für den Vorstand: Dr. Christian Millauer

11. August 2013:
Das "Kompetenzzentrum" in Theorie und Praxis
In einem Machtkampf zwischen Poitik und Wirtschaft, der mit normalem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar ist, hat erstere, also die Stadt offensichtlich verloren. Da war in attraktivster Lage am Seerhein zwischen Hofgartenhäuser, Hotel und Solarfirma ein sogenanntes Kompetenzzentrum zu bauen. Im Grunde eine gute Idee, deren Umsetzung dann aber in einem unsäglichen Verwirrspiel von Zu- und Absagen, Miet- und Vertragsauslegungen, und zu unterschiedlichen Vorstellungen von architektonischer Ästhetik unterging. Man glaubte, eine solche Einrichtung, als Basis für Wirtschaftsförderung in unserer Stadt, im Bungalow-Stil zu bekommen, und wählte blauäugig einen (inzwischen zweiten) Investor. Dieser Bauherr hatte dann aber offensichtlich eine andere Sichtweise von Vertragsauslegungen, zumal es zwischen diesem Projekt und dem benachbarten Neubau "Hofgarten V." wohl recht dubiose, geradezu spekulative Zusammenhänge gibt. Was dabei herauskam, ist auf dem Bild rechts zu sehen. Ein Klotz, der das Verlangen nach Rückbau weckt, zumal er dem Anspruch auf rationale Nutzung kaum gerecht werden wird. Hat der Gestaltungsbeirat davon gewusst? Wenn ja, wozu brauchen wir ihn dann noch? Das Stadtbild ist in diesem Bereich jedenfalls empfindlich gestört worden. Wie das möglich war, möchte die Bürgergemeinschaft Petershausen wissen und fragte beim zuständigen Dezernat nach.
Lesen Sie hier unsere Anfrage  Die Antwort darauf vom 18.09.2013 möchten wir hier kommentarlos an Sie weiterreichen.
Kompetenzzentrum geplant Kompetenzzentrum gebaut
Aus Südkurier vom 26.6.2013 (Computeranimation) Aufgenommen am 11.8.2013 (Be/BGP)
 
8. August 2013: BGP bot Öffentliche Vorstandsitzung an. 
18 Mitglieder und Gäste waren unserer Einladung gefolgt, an einer geschäftsmäßigen Vorstandsitzung teilzunehmen. Das soll fallweise wiederholt werden, um in der Vereinsarbeit unseren interessierten MitbürgerInnen "den Puls zu fühlen" (und auch umgekehrt).  Es liegen in Petershausen derzeit "viele Eisen im Feuer", die Material für engagierte Dikussionen und entschlossene Reaktionen liefern. So war es nicht überraschend, dass die Tagesordnung auch in drei Stunden nicht ganz abgearbeitet werden konnte, die gesammelten Erkenntnisse waren es jedoch wert. So wird uns bw. die bauliche "Verdichtung in Petershausen und deren Nebenwirkungen" noch lange beschäftigen. Zahlreiche weitere Themen, die unsere Aufmerksamkeit fordern, stehen auf der Agenda. Sei es der immer wieder verschobene Bau der Z-Bücke am Petershauser Bahnof, unsere Unterstützung für einen SPD-Antrag auf eine 30er-Zone in der Petershauser Straße, ein 4. Stadtteil-Rundgang am 28.9., der Bildervortrag "Historisches Petershausen" am 19.11. mit Herrn Mienhardt (Denkmalpflege), oder schließlich die völlig aus dem Ruder gelaufene Planung und Ausführung des Kompetenzzentrums am Seerhein. Auf diese und weitere Vorhaben werden wir an dieser Stelle jeweils näher eingehen. Das Protokoll dieser Sitzung können Sie hier nachlesen. Für die "Freunde von Facebook": Um weitere MitbürgerInnen zu erreichen, und als Ergänzung unserer Hompage sind wir  mit den Einträgen unserer Vorstände Dietmar Messmer und Romen Link jetzt auch dort zu finden. Die Adresse lautet "Bürgergemeinschaft Petershausen in Konstanz".

20. Juli 2013: Eine hitzeresistente Gruppe um Daniel Groß

Daniel Groß
Start an historischer Stätte: Der Benektinerplatz Petershausen liegt am Bodensee und Rhein Daniel in seinem Element

Auch bei tropischen Temperaturen fand die BGP-Einladung zum nunmehr 3. Petershauser Stadtteil-Rundgang ihre faszinierten
TeilnehmerInnen. Fast zweieinhalb Stunden lang wusste Daniel – er legt Wert auf die Du-Form – über Besonderheiten, bauliche Eigenarten, Anekdoten und bisher Unbekanntes aus unserem Stadtteil zu erzählen. Dabei hat man stets den Eindruck, dass er noch viel mehr mitzuteilen hätte, wenn die Aufnahmebereitschaft seiner Zuhörer nicht endlich wäre. Auch deshalb ist für den 28. September eine 4. Auflage geplant. Diese wird dann durch den westlichen Stadtteil führen, der auf ehemalig industriell belegten Grundstücken eine unglaubliche Veränderung zur (fast reinen) Wohnstadt erfahren hat. Wir werden das rechtzeitig ankündigen. (Bilder: W. Betz)

18. Juli 2013:
Wir haben da mal ein paar Fragen...
Die Bürgergemeinschaft Petershausen e.V. engagiert sich seit nunmehr über 18 Jahren mit dem Ziel, die Entwicklung unseres Stadtteils aufmerksam, kritisch, aber auch kooperativ gegenüber Entscheidungs-Gremien zu begleiten. Über unser Gründungsmotiv, unsere Aktivitäten und Erfolge (nicht alles gelingt) können Sie in unserer Webseite beliebig stöbern. Unser ehrenamtlich agierendes Team – naturgemäß in wechselnder "Aufstellung" und mit derzeit drei Beratern – möchte aufmerksam verfolgen, wie Petershausen "tickt". In einem Stadtteil, der infrastrukturell kaum unterschiedlicher sein  könnte, bleibt es spannend, sich mit den Menschen in den traditionellen Wohnvierteln, aber auch in den atemberaubend rasant entstandenen neuen Quartieren zu unterhalten. Allerdings bleiben auch Fragen, z.B. weshalb viele Bürger (einem Zeitgeist entsprechend?) davon ausgehen, "die werden das schon machen".
Wir möchten Sie – und Sie – besser kennenzulernen, und fragen deshalb – auch alle unsere Mitglieder – um Ihre Meinung. Bitte öffnen Sie hier  unseren interaktiven Fragebogen, und nehmen Sie sich einige Minuten Zeit dafür.


3. Juli 2013:
Am Samstag 20. Juli mit Stadtführer Daniel Gross in Petershausen unterwegs
Für alle MitbürgerInnen, die unseren Stadtteil kennenlernen oder neu entdecken möchten, bieten wir eine Neuauflage unserer beliebten Rundgänge durch Petershausen an. Die Geschichte dieses größten Konstanzer Ortsteils zwischen Alter Rheinbrücke und Königsbau, Eichhorn und Neuer Rheinbrücke, spannt einen weiten Bogen an Historie und wissenswerten Themen. Von der "Geburtsstätte" Petershausens, dem ehemaligen Kloster, über Gründerzeit, Industrialisierung und deren Wandel bis zu den neuen Wohnstrukturen an Seerhein und Bahnhof weiss Daniel Gross auf seine unterhaltsame Art viel zu erzählen. So viel, dass wir dafür drei Rundgänge unter dem Thema "Historisches Petershausen" organisiert haben.
Teil I: 20. Juli 2013 um 14 Uhr, Start am "Treffpunkt Petershausen"; Einladungsschreiben,
Teil II: 28. Sept. 2013; Teil III: im Frühjahr 2014. Der Vorstand der BGP freut sich über Ihr Interesse.

14. Juni 2013: Die Bürgergemeinschaft Petershausen e.V. nach der Mitgliedersammlung
Der neue VorstandDie gut besuchte Jahreshauptversammlung stand vor allem im Zeichen einer Neuwahl des Geschäftsführenden Vorstandes, einer Wiederbesetzung des bisher vakanten Schriftführer-Amtes, und einer Neuordnung unseres Beitrags-Systems. Letzteres bedeutet, dass neben dem bisherigen unveränderten Beitrag für Einzelmitglieder ein Familientarif eingerichtet wurde, innerhalb dessen bei uns alle Kinder/Jugendliche einer Mitgliedsfamilie ab 16 Jahren  stimmberechtgt sind. Ein stark verminderter Tarif berücksichtigt die Ihnhaber/Berechtigten des "Konstanzer Sozial- & Pflegefamilienpass". Die gesamte Beitragsstruktur sehen Sie auf unserem Beitrittsformular (im PDF-Format  zum Selbstausdruck). Unserem bewährten Geschäftsführenden Vorstand Herrn Prof. Dr. Christian Millauer sind zwei unternehmungsfreudige Neulinge hinzugewählt gewählt worden: Herr Dietmar Messmer und Herr Romen Link. Das übrige Arbeitspensum dieser JHV entnehmen Sie bitte dem Bericht unseres Schrftführers Herrn Henrich Tiessen.
Im Bild der neue Vorstand (von rechts): Romen Link Vorstand, Henrich Tiessen Schriftführer, Margot Stahl Kassiererin, Dietmar Messmer Vorstand, Dr. Christian Millauer Vorstand, Wolfgang Betz Webseite.


12. Juni 2013:
 Bürgerbeteiligung 2: Die Terrassen an der Uferpromenade Seerhein 
Workshop-TerassenZu einem weiteren Abstimmunsgespräch hatten BM Kurt Werner und  Mitarbeiter des "ASU" eingeladen. Mit Vertretern von BUND, NABU, ASV und BGP sollte über die endgültige Gestaltung des ehem. Great Lakes -Areals geredet werden, um unterschiedliche Meinungen und Interessen zusammenzubringen. Im Vorfeld hatten viele sehr engagierte Gespräche und Kontakte stattgefunden, um eine bürgerfreundliche und umweltverträgliche Lösung für dieses sensible Ufer zu finden (s.a. unseren Eintrag v. 6.1.2013 auf dieser Seite). Aus unserer Sicht herrschte weitgehend Konsens über den absoluten Schutz der Schilfgürtel bei gleichzeitiger Freizeit-Nutzung dieser beliebten Anlage. Eine von der BGP gewünschte verstärkte Begrünung der übrigen Promenade (wassergebundene Wegeflächen) war leider nicht durchsetzbar. Bild (von links): BM Kurt Werner, Renate Gauß, Martin Wichmann (beide ASU), Dr. Antje Boll (BUND), Eberhard Klein NABU), Thomas Lang (ASV), Christian Harcke (ASU), Dr. Christian Millauer (BGP), Foto Wolfgang Betz (BGP). Auch zu diesem Thema finden Sie hier das Protokoll und die Planungsvorlagen in PDF Große Terrasse und Kleine Terasse

6. Juni 2013: Bürgerbeteiligung 1: BGP beim Workshop "Bruder-Klaus-Straße Nord"
Auf Initiative des "Amt für Stadtplanung und Umwelt" (ASU), vertreten durch Frau Elke Bork und Herrn Jan Bode, fand ein Workshop zur weiteren Planung und Freiraumgestaltung in der Verlängerung der Alemannenstraße im Neubauviertel Petershauser Bahnbof statt. Architekt Herr Guglielmo von der beauftragten Firma Planstatt Senner stellte die Planungen vor. Die BGP, Anwohner, und ein Behindertenvetreter  waren eingeladen, die Planungsvarianten kennenzulernen,  Kritik und Anregungen beizutragen. Von drei Entwürfen konnte man sich auf einen konzentrieren. Angesichts der Baumasse und Wohndichte in diesem Quartier kommt aber auch dieses städtische Angebot an Freiraum relativ bescheiden daher. So z.B. konnte die Absicht, "große" Bäume auf eine Tiefgarage zu setzen, nicht überzeugen. Mehr Platz, den schon zuvor unser Mtglied GR Peter Müller-Neff vehement eingfordert hatte, blieb Wunschdenken. Bleibt nur zu hoffen, dass man auf dem Areal nördlich der trennenden Bahngleise an angemessenen Ausgleich denkt, und die Z-Brücke als Bindeglied endlich kommt. Die Workshop-Teilnehmer bemühten sich, den Planern bestmögliche Gestaltungs-Details mit auf den Weg zu geben. Die BGP war verteten durch Fr. Stahl, Hr. Dr. Millauer, Hr.Harris, Hr. Link, Hr. Betz (Foto). Mit Einverständnis des ASU stellen wir das Protokoll mit Bilder dieser Veranstaltung in unsere Webseite.   

Wir sind wieder da
und bitten um Verständnis für die krankheitsbedingte "Sendepause" auf unserer Webseite.

12. Februar 2013 (Fastnacht-Dienstag): Ein Fastnachts-Scherz?
Im heutigen Südkurier lesen wir die staubtrockene Nachricht, dass die Z-Brücke am Petershauser Bahnhof voraussichtlich um weitere fünf Jahre verschoben wird. Eigentlich ist dieses Bauvorhaben zu ernst für Satire, aber wir fragen uns, wurde diese Entscheidung von Narren getroffen? Schließlich wird der Konstanzer OB traditionell für die Fasnachtstage von Mäschgerle seines schweren Amtes enthoben. Was passiert dann aber im Rathaus? Wie ernst muss man Entschlüsse in diesem Zeitraum auffassen? Verkündet wurde die Botschaft  zwar vom Stadt-Kassier Herr Rohloff, wir unterstellen ihm nicht, dass es etwas mit Fastnachtstreiben zu tun hat. Aber Spass beiseite: Sieht so die vom OB viel beschworene Bürgerbeteiligung aus? Erst vor wenigen Wochen beteuerte Herr Burchardt in einem Brief an die BGP den städtebaulich hohen Stellenwert, und wie wichtig die Brücke für das Quartier sei. Und nun das!

8. Februar 2013:
BGP-Flugblatt wird neu aufgelegt
Unser bisheriges Flugblatt (oder neudeutsch "Flyer") haben wir in einigen Details aktualisiert neu in Druck gegeben. Es soll vor allem unseren vielen Neubürgern in den Quartieren am Seerhein und Petershauser Bahnhof eine kleine "Hand zu Hand"-Information unseres Vereinsprofils vermitteln. In einem kurzen Textabschnitt stellen wir darin konzentriert unsere Vereinsarbeit vor, garniert mit einigen für Petershausen typischen Ansichten. Das Panoramabild aus dem Jahr 2009 zeigt rechtsrheinisch, westlich der bereits bestehenden "Hofgarten-Häuser" noch Brach- und Neubaugelände, wo heute zahlreiche Menschen in attraktiver Lage ein neues Zuhause und Arbeitsplätze gefunden haben. Die 3. Auflage wird das berücksichtigen. Mit diesem Abschnitt beschäftigt sich derzeit die BGP zusammen mit BUND und NABU sehr intensiv (s.a. weitere Einträge auf dieser Seite). Der Druck beinhaltet neben Kontaktadressen auch einen Antrag auf Mitgliedschaft. Dieser soll zur Unterstützung unserer Öffentlichkeitsarbeit 
und Mitwirkung anregen, unser Petershausen noch lebenswerter zu gestalten.

25. Januar 2013: Der Stadtteil Petershausen im Wandel
Vortrag B�rgermeister WernerUnter diesem Titel hielt Baubürgermeister Kurt Werner im November 2012 auf Einladung des "Treffpunkt Petershausen" einen sehr interessanten Vortrag zur Entwicklung unserer Stadt im Allgemeinen und Petershausen im Besonderen. Mit dem Wortlaut dieses Vortrags können wir hier leider nicht dienen, aber die Stadtverwaltung hat uns freundlicherweise die Folien dieser Arbeit zur Verfügung gestellt, und der Präsentation auf unserer Webseite zugestimmt (Dr. Walter Rügert, Pressereferent). Dem aufmerksamen Betrachter bieten sie eine Fülle an Informationen  über die historische und neuzeitliche Entwicklung unserer Stadt und deren Agglomeration, Flächenressourcen, Strukturen der Bau- und Bevölkerungs-Entwicklung, sehr ausführlich das Entstehen der "Neuen Petershauser Mitte" (Bild) u.v.a. Sie können diesen Vortrag auf 67 Bildern mit Untertexten (pdf) hier virtuell nachvollziehen.

22. Januar 2013:
Baumfällungen und Fragen dazu
Bäume müssen gepflegt, und da wo es unvermeidlich ist, auch zurückgenommen werden, das ist unbestritten. Als Laie muss man den dafür Verantwortlichen glauben, dass sie wissen, was sie tun. Allerdings drängt sich mitunter schon der Eindruck auf, dass Baumpflege bei uns unter dem Motto steht: "Weg damit!".Jedenfalls liegen wieder einige Baumstümpfe herum, die besorgte  Fragen nach den Gründen, und was diesen Bäumen folgen soll, herausfordern. In einem weiteren Beitrag stellt Herr Dr. Dietrich Sternberg dazu seine Überlegungen an.  

13. Januar 2013: Prächtige Stadtbäume vernichtet
Wie selbstverständlich hat die Stadt eine attraktive, quartierprägende Gruppe von Edelkastanien an der von-Emmich-Straße beseitigt, damit sie beim Hausbau nicht stört. Die nebenstehenden Bilder wurden am 9. Mai 2009, bzw. am 13. Dez. 2012 aufgenommen. Angesichts der vollkommen ausgebildeten Baumkronen und des makellosen Stammholzes darf schon gefragt werden, ob  für diese rabiate Maßnahme mit dem Alter der Bäume argumentiert werden kann. Viel aufschlussreicher scheint uns der Hintergrund am Baumstumpf: Die Baustelle als einzige Ursache zu nennen, wäre ehrlicher gewesen.
Die Bürgergemeinschaft Petershausen hat die Neugestaltung des ehemaligen Güterbahnhof-Geländes stets aufmerksam, kritisch und auch verständnisvoll begleitet (s.a. unser Eintrag vom 15. Mai 2011). Die Gewinnung von Wohnraum in Konstanz ist notwendig und wünschenswert. Leider werden auf dem Weg zu diesem Ziel immer wieder unverzichtbare Umweltbelange missachtet . Wenn solche Stadtbäume gefällt werden, ist das Versprechen für Nachpflanzung ein schwacher Trost.
Herr Dr. Dietrich Sternberg (Mitglied und Berater der BGP) hatte sich leidenschaftlich für den Erhalt dieser Baumgruppe eingesetzt, und stellt seinen Beitrag zu diesem Geschehen in einem Hintergrund-Artikel in unsere Webseite.

6. Januar 2013:
Blickpunkt auch im neuen Jahr: Die Uferpromenade zwischen "Brigantinus" und Schänzlebrücke
Die sehr sensible Beziehung in diesem Ensemble  zwischen Promenade, Terrassen, Schilfgürtel  und Ufer (im Bild eine von zwei Terrassen) ist das Thema eines Ortstermins am Mi. 16. Jan. 2013 um 10 Uhr, Treffpunkt am Rest. "Brigantinus".
Auf Einladung der BGP wird Herr Martin Wichmann vom Amt für Stadtplanung und Umwelt uns Bürgern erläutern, welche Absichten die Behörde an dieser Stelle verfolgt. Den Plan dazu können Sie hier im zoomfähigen PDF-Format einsehen. Eingezeichnet sind hier eine gewisse Anzahl vorhandener und neu zu pflanzender Bäume. Darüber herrscht weitgehend Konsens, ebenso befürwortet die BGP ausdrücklich die Schutzwürdigkeit der Schilfgürtel.
Zu diskutieren ist auch noch die Beschaffenheit der beiden Terrassen, und die davon abhängige Nutzung. Über die weitere Gestaltung haben wir bereits mit anderen Interessensgemeinschaften kontrovers diskutiert. Wir sind der Meinung, dass auf dieser Uferpromenade nicht nur in Baumhöhe, sondern auch auf dem Boden viel mehr Grün zu sehen sein muss. Auch wenn – oder gerade weil –  hier künftig viele Radfahrer und Fußgänger unterwegs sein werden, ist uns Asphalt und "wassergebundene Decke", also Grau in Grau zu wenig. Wir würden uns freuen, Meinungen unserer Mitglieder und Mitbürger kennen zu lernen.

8. November 2012:
Gestaltung der Uferpromenade West
Die neue Uferpromenade von Fußgänger-/Fahrradbrücke/Herosépark bis Rest. "Brigantinus" (Ostseite) ist von der Bevölkerung in kurzer Zeit auf vielfältigste Weise gerne angenommen worden. (Die negativen Aspekte haben wir hier schon oft behandelt und werden das weiterhin tun.) 
Zum Zeitpunkt der ursprünglichen Planung wurde die starke Frequentierung des Uferbereichs und besonders die Beliebtheit der Rasenflächen vielleicht unterschätzt. Für den Weiterbau an der Westseite ("Brigantinus"-Schänzlebrücke) sollte die Stadt aus diesen Erfahrungen lernen, und den noch anstehenden Ausbau dieses Abschnitts entsprechend attraktiv gestalten.  Nach unseren Informationen ist das noch nicht optimal geplant. Die BGP macht in einem Offenen Brief an Herrn BM Kurt Werner konkrete Vorschläge hierzu.

8. November 2012: Bahnhof Petershausen wann kommt die Brücke?
Die sogenannte Z-Brücke (benannt nach ihrer Form), die anstelle einer Unterführung einerseits die Bahngleise überbrücken, andererseits die Wohnquartiere südlich und nördlich der Bahnlinie verbinden soll, lässt auf sich warten. Der längst geplante Baubeginn wird wohl erneut verschoben, die Finanzmittel stehen dem Vernehmen nach auch  im Haushalt 2013/14 nicht drin. Warum? Am Geld kann es eigentlich nicht liegen, wenn 70% Landeszuschuss zugesagt sind, und der städt. Anteil stattdessen am östlichen Konzil-Vorplatz quasi spielerisch verbuddelt werden soll. Die Verhältnisse am Petershauser Bahnhof werden, wenn die zahlreichen neuen Wohnungen längst bezogen sind,
auf Jahre provisorisch bleiben. Die BGP fragt bei der Stadtverwaltung nach den Gründen. Bitte lesen Sie hierzu unser Schreiben an OB Burchardt und BM Werner, sowie eine aufschlussreiche Mitteilung des Bauderzernats vom 14.9.2009.

30. Oktober 2012:
Die "Stadt am Seerhein" aus der Vogelperspektive – Dokumentation einer rasanten Stadtteil-Entwicklung
Luftbild-Petershausen-05aProf. Dr. Christian Millauer, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der BGP, hat uns mit diesem und vier weiteren Bildern den  Überblick verschafft, was die Bürger in  diesem Quartier beschäftigt. Die Neugestaltung eines ganzen Stadtviertels zwischen Seerhein und Petershauser Bahnhof, die noch in vollem Gange ist, zeigt eindrucksvolle Fortschritte. Moderne Wohnungen, zeitgemäße Industrie- und Handels-Struktur, verkehrsmäßig ein ganz neues "Entrée" in die Stadt – der (Alt-)Bürger muss sich hier ganz neu orientieren.
Der begehrte Aufenthalt am Wasser, in Konstanz eigentlich eine Selbstverständlichkeit, ist dank eines attraktiven Seerhein-Ufers vielseitig möglich. Andere Bedürfnisse an Freiräumen wie Sport- und Kinderspielplätze kommen in den Plänen für dieses Quartier bisher leider nicht vor. Mal sehen, was hier nördlich der Bahnlinie noch geht! Allerdings wird die Überwindung der trennenden Bahngleise weiterhin nur über weite Umwege möglich sein, die seit vielen Jahren geplante sogenannte Z-Brücke steht offensichtlich auch noch nicht im Haushaltsplan 2013/14. Die BGP wird dieses Thema noch gesondert ansprechen.

4. August 2012:
Herosé-Park: Kundgebung der "Grüne Hochschulgruppe" (GHG) nach dem Glasverbot-Urteil
Kundgebung-GHGDas Thema nächtlicher Lärm an Petershausens Ufern wurde von vielen betroffenen Bürgern, der Presse und natürlich auch auf diesen Seiten schon seit Jahren in allen Variationen leidenschaftlich diskutiert und interpretiert. Nachdem das städt. Glasverbot auf dem Klageweg außer Kraft  gesetzt wurde, hat sich die GHG mit einer Kundgebung zu Wort gemeldet, und fordert eine "professionelle Mediation zur Befriedung der bestehenden Konflikte" (Mediation heißt auf konschtanzerisch:"mä sott mitenander schwätze"). Wenn jetzt auch die Personengruppen – wir vermeiden hier mal den strapazierten Ausdruck "Feiernde" –  von sich aus das Gespräch mit den Bürgern und Ämtern suchen, könnte wieder etwas Bewegung in die Szenerie kommen. Die sehr sympathischen Initiatoren dieser Kundgebung schilderten die Situation aus ihrer Sicht, wobei allerdings deren Stellungnahme passagenweise von einer völlig heilen Welt erzählten. Den "errungenen Sieg hier zu feiern" geht weit am Thema vorbei. Es ist nicht damit getan, jetzt wieder aus Glasflaschen trinken zu dürfen. Die Frage ist, wie man damit umgeht, wenn sie leer sind, und die Selbstkontrolle nicht verloren geht. Das eigentliche Konfliktpotential – und darum geht es – blieb aber weitgehend ausgeklammert. Dieses wurde von Anwohnern der Hofgartenhäuser und Vertretern der Bürgergemeinschaft Petershausen aufgegriffen, und deren Argumente müssen auf den Tisch. Nach dieser geradezu harmonisch verlaufenen Versammlung kann der Dialog auf einer neuen Ebene vielleicht wieder aufgenommen werden. Dazu bedarf es aber konstruktiver Vorschläge seitens der Jugendlichen, die sich in ihrem Freiheitsdrang eingeschränkt fühlen. Denn die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit der anderen beginnt. Sehen Sie dazu auch die weiteren Links:

15. Juli 2012: Der neue OB heißt Uli Burchardt
Die BGP als legitimierte Form der Bürgerbeteiligung pflegt stets einen kooperativen, wo notwendig auch kritischen Kontakt zum Rathaus. Mit dieser Umgangsform haben wir in diesem Haus immer offene Türen und Beachtung gefunden. Nun also haben wir es dort bald mit einem neuen Verwaltungschef zu tun, der mit 39,1% der abstimmenden Bürger in dieses Amt gewählt wurde.
Statistiken können aus absoluten Werten bestehen, nicht minder aussagekräftig sind solche Zahlenwerke oft aber auch, wenn man sie aus einer anderen Perspektive betrachtet: Wenn von 62.263 stimmberechtigen Bürgern gerade mal 10.801 für den Wahlsieger votieren, sind das 17,35 %. Es bleibt die Frage im Raum, welche Chancen die Konstanzer Bürger verpasst haben, wenn über 34.500 Wähler auf ihr Wahlrecht verzichteteten. So mancher wird sich nach der Auszählung gewundert haben. Ist das nun schlicht Desinteresse oder gar Resignation gegenüber "denen da oben"? Ein wirklich überzeugender Wählerwille sieht anders aus. Die BGP wird ihrem Stil treu bleiben, und in der Stadtverwaltung weiterhin Bürgerbeteiligung einfordern, auch wenn wir zu diesem Anspruch vom neuen OB im Wahlkampf kaum etwas Konkretes gehört haben. Lassen wir Herrn Burchardt erst mal in sein Amt finden, die Bürgergemeinschaft Petershausen wird die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen. 

5. Juli 2012: Mitgliederversammlung der BÜRGERGEMEINSCHAFT PETERSHAUSEN
Die BGP hatte ihre Mitglieder und interessierte Bürger zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 5. Juli in den "Treffpunkt Petershausen" eingeladen. Eine solche Meldung ginge normalerweise weiter mit "...und alle kamen". Aber dem ist leider nicht so.
Das Phänomen der, sagen wir mal "gesellschaftspolitischen Enthaltsamkeit" breiter Bevölkerungsschichten ist nicht nur unser Problem. Auch andernorts, beispielsweise  im (ungleich wichtigeren) 1. Wahlgang der OB-Wahl war dies zu beobachten.
In unserem heutigen Leben mit der "Informationsflut rund um die Uhr" (wozu schließlich auch Webseiten gehören) ist das sogar bedingt verständlich, gelebte Demokratie kann mitunter recht mühsam sein.  Prof. Dr. Christian Millauer
Immerhin ca. 20 Prozent  unserer Mitglieder (plus einem Gast, der jetzt ebenfalls Mitglied ist) waren gekommen, um einen differenzierten und informativen Tätigkeitsbericht unseres Vorsitzenden Henrich Tiessen entgegen zu nehmen. Die Mandatsverlängerung des amtierenden Gesamtvorstands war Routine. Eine große Bereicherung stellt dabei sicher die Neuwahl von Herrn Prof. Dr. Christian Millauer in den "Geschäftsführenden Vorstand" dar.
Unsere bisherige Schriftführerin konnte aus privaten Gründen leider nicht mehr kandidieren, die Stelle bleibt vakant. Diese Aufgaben werden fallweise an Vorstandsmitglieder delegiert. Angeregte Diskussionen über zurückliegende Themen und was künftig zu tun sein wird, beschäftigte die Teilnehmer intensiv. Erkenntnissen daraus werden Sie an dieser Stelle immer wieder begegnen. 

1. Juni 2012: OB-Wahlkampf kommt in Fahrt
Nach einem bisher eher verhaltenen Beginn der Kandidaten-Kür hatten die BGP und der BUND-Konstanz zur ersten Podiumsdiskussion in der Stadt eingeladen. Unser Ziel war es, zu den ökologischen Fragen in Konstanz allgemein, und Petershausener Belangen insbesonders, die Motive und Vorhaben der BewerberInnen kennenzulernen. Deren Vorstellungen und Absichten um das Wohl der Stadt können an dieser Stelle gewiss nicht im Einzelnen  abgewogen werden. Die vielen Besucher im völlig überbesetzten Saal des "Treffpunkt Petershausen" konnten aber aus dem engagiert geführten Informationsabend viele aufschlussreiche Erkenntnisse mitnehmen.
Kritisch betrachtet gehört dazu aber auch folgendes: Die Wahl eines (m/w)-Verwaltungschefs und Repräsentanten einer Stadt mit 82.000 Einwohnern und überregionaler Bedeutung sollte zu wichtig sein, um im Vorfeld der Wahl Spass- und Stammtisch-Kandidaten mitschleppen zu müssen. Unser demokratisches Wahlsystem gibt solche Möglichkeiten her, aber man fragt sich als Bürger schon, ob sich alle (und es kommen vielleicht noch welche hinzu) der Tätigkeitsmerkmale einer solchen Position bewusst sind. Oder geht es ihnen einfach darum, ihren Namen auf dem Wahlschein gedruckt zu sehen? Die Qualifikation der Mehrzahl der Kandidatinnen und Kandidaten lässt aber trotzdem hoffen, ein respektables "Stadtoberhaupt" zu finden.
Eine zweite Erkenntnis des Abends nebenbei: Der "Treffpunkt Petershausen" ist eine tolle (städtische) Einrichtung für viele bürgerliche Aktivitäten in überschaubarem Rahmen, und das Betreuungsteam leistet Hervorragendes. Aber der Saal ist solchen Ereignissen einfach nicht gewachsen. Die Infrastruktur von der Tontechnik über Bestuhlung und Bewirtung bis zur Architektur (gebogener und bescheidener Grundriss) ist des größten Konstanzer Stadtteils unwürdig. Alle anderen Stadt- und Ortsteile sind hier bedeutend besser versorgt. Das sollte dem zukünftigen OB eine Notiz wert sein.   Weitere Bilder

Konstanzer Oberbürgermeister-Wahl
BGP und BUND laden zur Kandidaten-Vorstellung ein
In einer gemeinsamen Veranstaltung bieten beide Vereinigungen den Petershausener Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, OB-Wahlkandidatinnen und -kandidaten kennenzulernen.
Donnerstag, 31. Mai 2012, 20 Uhr
Treffpunkt Petershausen, Georg-Elser-Platz 1

12. Mai 2012:  Stadt Konstanz veranstaltete 2. Mobilitätsforum

Das "Amt für Stadtplanung und Umwelt" hatte Bürgergemeinschaften und andere Institutionen sowie interessierte Bürger eingeladen, in einem Bürgerforum Infrastruktur- und vor allem Verkehrsfragen in den rechtsrheinischen Stadt- u. Ortsteilen zu diskutieren. Zur Durchführung dieser Veranstaltung wurde die Fa. "suedlicht" aus Freiburg – ein professionelles "Team für Moderation, Mediation und Planungsdialog" beauftragt. Mit deren Firmenphilosophie des "wertschätzenden Dialogs" in kleinen Gruppen und "komplexen Dialogprozessen" entstanden sehr anregende und aufschlussreiche Diskussionen. In wechselhaften Zusammensetzungen der Teilnehmer waren kritikwürdige Gegebenheiten und Lösungsmöglichkeiten zum bewegten und ruhenden Verkehr zu erarbeiten. 

Auf der Seite "Hintergrund" vermittelt die BGP mit Bericht und Bilderstrecke von Henrich Tiessen (Text) und Wolfgang Betz (Fotos) einen Eindruck der Veranstaltung, die der Verwaltung einen "Berg von Hausaufgaben" hinterlässt. 

30. April 2012:  Die BGP drückt auf den Alarmknopf – zu dichte Bebauung unterdrückt das Umfeld !

Henrich Tiessen (BGP und BUND) und Peter Müller-Neff (BGP und FGL) gehen an die Öffentlichkeit, weil in der Balance zwischen Wohnraum und Umfeld-Qualität rund um den Petershauser Bahnhof offensichtlich einiges schief läuft. Unstrittig ist der große Bedarf an familienfreundlichen Wohnungen, aber die Menschen brauchen auch noch Bewegungsfreiheit, wenn sie vor die Haustür treten. Dazu braucht es mehr als zwei "Brückenplätze" südlich und nördlich der Bahnlinie. (Ob die Fläche in der Verlängerung der Sankt-Gebhard-Straße die Bezeichnung "Platz" verdient, sei mal dahingestellt.) Die BGP-Vertreter sprechen u.a. gezielt die Frage an, wieviel Grün den Menschen in diesem Quartier noch gegönnt wird, und machen dazu auch Vorschläge. Lesen Sie hier unsere Argumente in diesem SK-Artikel.

Bild links: Verschwundenes Grün am Petershauser Bahnhof - hier stehen jetzt vier Wohnblocks 

Zus. Informationen unter http://www.konstanz.de/umwelt/00689/00695/index.html


27. April 2012:  Die strukturelle Entwicklung  an Petershausens "Sonnenseite" ist atemberaubend.

Wir möchten uns hier nicht gerne wiederholen, aber die Fortschritte entlang des Rheinufers zwischen den Brücken bietet nahezu im Wochentakt neue Perspektiven und zwingt damit auch immer wieder zu neuen Betrachtungsweisen. Die BGP verfolgt aufmerksam das Entstehen von Wohnraum, Arbeitsplätzen und nicht zuletzt des Freizeit-Angebots an diesen Plätzen. Noch einmal bedienen wir uns hier eines heutigen Südkurier-Artikels zu diesem vielfältigen Thema. Dabei möchten wir die Begriffe "Konflikte" und "Sorge" nicht unbedingt negativ betrachten; auch wir freuen uns trotz der "Nebengeräusche" über diese Veränderungen und wissen:"...jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben" (Hermann Hesse "Die Stufen") .Bitte lesen Sie den SK-Bericht zu unseren Aktivitäten.

16. April 2012:  Die Seerhein-Promenade im Südkurier

Unter "Standpunkt der Woche" schrieb Herr Josef Siebler, Lokalkredakteur des Südkurier, am 14. April eine  Betrachtung über die geradezu atemberaubende Entwicklung der neuen Petershauser Quartiere rund um den Bahnhof und entlang des Seerheins. Der ausgezeichnet recherchierte Artikel beschreibt punktgenau all die Fakten, die innerhalb weniger Jahre aus schmuddeligen Fabrik-Ruinen, maroden Holzschuppen und ungenutzten Bahngleisen etwas ganz Neues entstehen ließen.
Freilich wird eine solch rasante Entwicklung immer auch Widerspruch und Skepsis herausfordern. Beispielsweise betrachten viele Bürger die schiere Bebauungs-Dichte und die gesellschaftlichen Randerscheinungen mit gemischten Gefühlen (auch wenn unser nachstehendes Bild einen perspektivisch anderen Eindruck vermittelt). Die BGP begrüßt diesen Südkurier-Artikel ausdrücklich, weil er vieles reflektiert, was die Bürgergemeinschaft in den letzten Jahren engagiert begleitet hat. Mit freundlicher Genehmigung des Autors nehmen wir diesen Bericht gerne in unsrere Homepage auf. Bitte lesen Sie hier weiter:

27. März 2012:  Die unendliche Geschichte

Mit Beginn der warmen Jahreszeit harren alle gebannt der Dinge die da kommen werden –  so sicher wie der Sonnenaufgang. Das Spannungsfeld zwischen "Party"-Feiernden und dem Rest der Bevölkerung  an den neuralgischen Plätzen (nicht nur an Herosèpark und Seestraße) wird uns auch 2012 bewegen. Die BGP als Adresse der Ratsuchenden kann hier allenfalls als Moderator wirken, im Rahmen unserer Möglichkeiten machen wir das auch. Das Thema "sommerlicher Stress" am Seerhein war wieder einmal  dominantes Thema unserer gut besuchten öffentlichen Vorstandsitzung am 24. Februar (s.u.). Die Probleme haben eine Dimension erreicht, die – wenn überhaupt – nur von der Politik, oder von qualifizierten Psychologen behandelt werden können. Zum Ersteren fragten wir bereits am 1. März Herrn Hans-Rudi Fischer, Leiter des Bürgeramtes der Stadt Konstanz, ob geeignete Maßnahmen zur Durchsetzung der "Umweltschutz- u. Polizeiverordnung vom 28.4.2005" vorgesehen sind. Dass wir bis heute noch keine Antwort bekamen, lässt vielleicht auch auf eine gewisse Ratlosigkeit der Behörden schließen. Eine Bürgerin schilderte uns, dass sie einen aus Balingen (!) angereisten Jugendlichen auf sein Treiben ansprach, er antwortete: "weil es hier geht".

Weitere Hinweise der BGP für Sie: Scrollen Sie bitte auf dieser Seite zum 9. Juni 2011 herunter, (auch dieser Eintrag hat eine Vorgeschichte) und lesen Sie bitte diese Links zum Thema: Südkurier-Bericht zu unserer Vorstandsitzung und unser Schreiben an das Bürgeramt.

24. Februar 2012: ÖFFENTLICHE VORSTANDSITZUNG  DER BGP

Die Bürgergemeinschaft Petershausen lädt interessierte Petershauser Bürger herzlich zu einer öffentlichen Vorstandssitzung ein. Thema ist, welche Schwerpunkte die Bürgergemeinschaft für ihre künftige Arbeit setzen soll. Der Vorstand erhofft sich von an Petershausen interessierten Gästen Diskussionsbeiträge darüber, wo ihrer Meinung nach in Petershausen Missstände herrschen, wo Probleme zu lösen sind und welchen Handlungsbedarf es gibt. Jeder sollte offen sagen, was ihm in Petershausen gefällt oder nicht gefällt. Der Vorstand wird auf der Sitzung auch über die Entwicklung im Büdingen-Park berichten, die bei vielen Bürgern Sorge hervorgerufen hat.

Ort der Sitzung: Treffpunkt Petershausen, Kleiner Saal. Zeit: Dienstag, 28.Februar 2012, 20 Uhr.

16. Februar 2012: Nocheinmal Büdingen-Park
Betrachtungen unseres Vorstandsmitglieds Gerd. J. Mörsch zu den eher hilflosen Pflegemaßnahmen des Baumbestandes.

2. Februar 2012:  Offener Brief  an den "Technischen und Umweltausschuss" (TUA)
Unsere Freunde vom "Verein Bürgerpark Büdingen e.V." wandten sich an dieses städt. Gremium, um dessen Mitgliedern  aus aktuellem Anlass wiedereinmal einige Fakten zur weiteren Entwicklung des lieblos behandelten Parks in Erinnerung zu rufen.
Die BGP ist mit  diesem Verein freundschaftlich (und auch teils personell) eng verbunden; deren Ziele für ein bürgerfreundliches Petershausen sind mit unseren weitgehend identisch. Bitte lesen Sie diesen Brief hier auf unserer Homepage. 

Unser Kommentar hierzu: Es wäre schön, wenn sich die Eigentümerin des Grundstücks, die  "Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte" – eine Anstalt des öffentlichen Rechts – darauf besinnen würde, dass "Eigentum auch verpflichtet". Das Grundstück in seiner Toplage verkommt zum Spekulationsobjekt. Das ist unverantwortlich.

27. Juli 2011: Werkstattgespräch zur Gestaltung der neuen Brückenplätze im Bereich des Bahnhofs Petershausen, 

Stellungnahme der BGP

Die Stadtverwaltung lud für den 19. Juli 2011 u.a. die Agenda-Gruppe Petershausen und unsere Bürgergemeinschaft zu einem Werkstattgespräch über die Gestaltung der beiden Brückenplätze nördlich und südlich der Bahnlinie in Petershausen ein. Bekanntlich soll in einigen Jahren eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke etwa am südlichen Ende des Bahnsteigs des Bf. Petershausen über die Gleise führen und die trennende Wirkung der Schienen aufheben. Von Seiten der Agenda-Gruppe nahmen unser Mitglied Keith Harris sowie Stefan Postius an dem Gespräch teil, von Seiten der BGP Frau Göttlich, Frau Stahl und Herr Tiessen, von Seiten des BUND unser Vorstandsmitglied Herr Schaible.

Die Anwesenden wurden von Herrn Jerusalem, dem Leiter des städtischen Amtes für Stadtplanung und Umwelt sowie seinen Mitarbeiterinnen Frau Oechsner und Frau Bork und dem Landschaftsarchitekten Herrn Neumann (München) umfassend über die Gestaltung der künftigen Brückenplätze informiert. 

Zur Darstellung der Positionen der BGP und der Agenda-Gruppe verfassten wir einen gemeinsamen Brief an Herrn Jerusalem. 


27. Juli 2011:
Die Zustände im Umkreis des Bf. Petershausen, Juli/August 2011
Unser Vorstandsmitglied Henrich Tiessen stellte kürzlich die unannehmbaren Zustände insbesondere in Bezug auf die Fahrradabstellplätze am Bf. Petershausen dar, wie sie sich nach dem Verkauf des Bahnhofsvorplatzes durch die Deutsche Bahn und dem Abriss des ehemaligen Empfangsgebäudes ergeben haben.
Hier ist schnelle Abhilfe nötig.


Den bebilderten Bericht finden Sie hier


Sollen die Bahnkunden doch sehen, wo sie ihre Fahrräder abstellen!


9. Juni 2011:
IM BRENNPUNKT:
Es könnte für Menschen aller Generationen so schön sein, an den beiden beliebtesten Plätzen Petershausens zu verweilen.
– Wenn die unabdingbaren Spielregeln eingehalten würden –




Zum wiederholten Mal trafen sich am 6. Juni 2011 Vertreter zahlreicher Institutionen zu einem "Runden Tisch" im Ratssaal.
Städt. Dienststellen, Polizei, Anwohner, Schulleiter, Vereine, die "Nachtwanderer" und nicht zuletzt eine Gruppe Jugendlicher selbst
versuchten, Antworten für ein Phänomen zu finden, das landesweit – in Konstanz vor allem an diesen Stellen für Aufregungen sorgt.
Die Bürgergemeinschaft Petershausen nahm an dem Treffen teil, und formuliert hier ihre Stellungnahme.

15. Mai 2011: Weiterhin im Fokus: Das Sanierungsgebiet Petershauser Bahnhof
Die BGP verfolgt mit großer Aufmerksamkeit die weitere Entwicklung des neuen Wohngebietes auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Petershausen. Inzwischen sind die Baumaßnahmen auf der Bahngleis-Südseite schon weit fortgeschritten (unser Bild zeigt den Zustand am 11.5.2011).
Das letzte freie Plätzchen an der Petershauser Straße soll als "Bauabschnitt C" mit einem Wohn- u. Geschäftshaus belegt werden, für dessen Gestaltung 
ein ursprünglicher Entwurf nach heftigen Protesten – auch seitens  der BGP – zurückgezogen, und schließlich ein Architektenwettbewerb ausgelobt wurde.
Dessen Ergebnisse sind am 1.4.2011durch ein Beurteilungsgremiuim unabhängiger Architekten und des Amtes für Stadtplanung und Umwelt kommentiert worden.
U.a. waren hierzu Vertreter der BGP als Gäste eingeladen.
Auf unserer Website möchten wir Sie mit einigen Bildern über die eingereichten Entwürfe und mit einer ausführlichen Stellungnahme der BGP informieren. Das Wertungsprotokoll liegt der BGP vor, dessen Veröffentlichung kann allerdings nicht unsere Aufgabe sein.
Bitte lesen Sie hier unseren Kommentar.



10. Mai 2011:
In der Diskussion: Das Hallenbad am Seerhein
Die Bäder-Gesellschaft (BGK), eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Konstanz will den öffentlichen Badebetrieb im städtischen Hallenbad an der Spanierstraße zu Pfingsten dieses Jahres einstellen. Das anliegende Rheinstrandbad wäre davon aber nicht betroffen.
Der Geschäftsführer der BGK, Georg Geiger, begründet diese Maßmahme mit der schwindenden Attraktivität des Bades und verweist auf die übrigen Bäder der Stadt.
Für die Bürgergemeinschaft Petershausen stellen die Herren Dr. Dietrich Sternberg
und Henrich Tiessen in Leserbriefen bzw. einem Beitrag zu "pro & contra" im Südkurier dar, dass es dazu aus der Bürgerschaft neben nüchterner Stastitik  auch eine andere Sichtweise gibt.
In unserer Ruprik "Hintergrund" lesen Sie u.a. den originalen Wortlaut unserer Argumente zu diesem Thema.

13. Dezember 2010: Rückblick auf ein lebhaftes Vereinsjahr
Die Vorstandschaft der Bürgergemeinschaft Petershausen  informiert ihre Mitglieder über E-mail und Postbrief – sowie alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger auf dieser Website über die Aktivitäten des Vereins im zu Ende gehenden Jahr 2010.
Neue Vorstandsmitglieder - ein Vortrag über Denkmalpflege in Petershausen (mit Herrn Frank Mienhardt,  Denkmalamt) - 2. Stadtteilrundgang (mit Daniel Gross) - die Grün- und Baumpflege in unserem Stadtteil - Fortsetzung der Uferpromenade am Seerhein - die Wandlungen des Büdingenparks - und natürlich die Sanierung am Petershauser Bahnhof mit ihren vielen Einzelthemen sind die Stichworte, die uns beschäftigt haben.
Bitte lesen Sie unsere kurze Rückschau von Henrich Tiessen und Keith Harris.


20. Oktober 2010:
Die Gestaltung des Uferbereichs am Seerhein beim Great Lakes-Gelände
Auf Einladung des "Amtes für Stadtplanung und Umwelt" nahmen Vertreter der BGP und anderer Verbände an einer Anhörung zur künftigen Gestaltung des Ufers im Bereich der derzeitigen Industriebrache Great Lakes teil. Den Beratungen ging ein Referat von Herrn Andreas Krause, Landschaftsarchitekt/Freiburg voraus. Dabei stimmten die Teilnehmer grundsätzlich dem Konzept der Stadtverwaltung zu, die artenreichen Schilf- und Uferflächen vor der bestehenden Ufermauer zu erhalten und zu schützen. Näheres können Sie hier erfahren.


17. Oktober 2010:
Die fragwürdigen Praktiken der Deutschen Bahn
Der Zustand des Bahnhofs Petershausen  ist der BGP seit langem ein Dorn im Auge. Die Verwahrlosung der Anlagen und des Umfeldes ist – zumindest für Konstanzer Verhältnisse – einfach unerträglich. Dass nunmehr allerdings die Bahn sich die Modernisierung auch noch von Stadt und Land bezahlen lassen will, ohne diesen ein Mitspracherecht einzuräumen, erscheint nicht nur unserem Vorstandsmitglied Henrich Tiessen unangemessen. In einem vom Südkurier teilweise gedruckten Leserbrief schreibt er einiges wissenswertes über die Hintergründe des Agierens von DB Station & Service. Hier steht dieser Leserbrief in seinem vollständigen Wortlaut!                mehr Bilder in der Galerie

12. Oktober 2010: Die BGP zu Gast bei der FGL-Gemeinderats-Fraktion
Unsere Mitglieder Dr. Walter Krautwald, Karl-Ulrich Schaible und Henrich Tiessen nahmen am 11.10.2010 an einer öffentlichen Fraktionssitzung der "Freien Grünen Liste" teil, die von unserem Mitglied Peter Müller-Neff geleitet wurde. Thema: Realisierung der Pläne zum Bau des Haltepunkts Sternenplatz. Ein Kurzbericht

7. Oktober 2010: Ein Gewinn für den Standort Petershausen
centrotherm voltaics AG kommt mit einem Betriebszweig in unseren Stadtteil
Das Areal am Seerhein auf der Petershauser Seite nimmt peu à peu neue Formen an: Der Herosè-Park – oder was davon noch übrig geblieben ist – scheint gesichert. Die sehr dichte Wohnbebauung der "Stadt am Seerhein" steht kurz vor der Vollendung. Die alten Bauten "Bischofsvilla" (Schneckenburg) und zwei erhaltenswerte Häuser der Industrie-Ära werden als Zeugen der Vergangenheit erhalten bleiben. Und jetzt geht es um Arbeitsplätze. Auf dem historischen Grundstück von ehemals Degussa/Great Lakes entsteht neben weiteren geplanten Objekten eine erste moderne Arbeitsstätte. Bitte lesen Sie hierzu unsere Betrachtung auf der Seite "Hintergrund".

15. September 2010: Sanierungsgebiet Petershauser Bahnhof
Die BGP im Gespräch mit dem Städt. Planungsamt
Die Bürgergemeinschaft pflegt stets intensive Kontakte mit den entscheidenden Amtsstellen der Stadt Konstanz, ganz besonders wenn es um die sensiblen Neuplanungen am Petershauser Bahnhof geht. Maßvolle Bebauung, Grün-Erhaltung und eine (er)lebenswerte  Mischnutzung des Planungsgebietes liegt uns in Kooperation mit anderen Interessensgruppen besonders am Herzen.
Für diese Ziele suchten unsere Vorstände  Henrich Tiessen, Karl-Ulrich Schaible und Berater Keith Harris das Gespräch mit den Sachbearbeitern im "Amt für Stadtplanung und Umwelt".
Bitte lesen Sie dazu unsere Überlegungen einschließlich einem darin enthaltenen Link zur entsprechenden Verwaltungsvorlage auf der Homepage der Stadt Konstanz, für dessen Inhalt und Darstellung die BGP nicht verantwortlich ist.
Das Bild oben zeigt die kleine Grünfläche zwischen Schneckenburgstraße und Kiosk am Bahnhof, die überbaut werden soll.

September 2010:
Bürgervereinigungen sorgen sich um das Stadtgrün
In einer gemeinsamen Erklärung antworten der "Verein Bürgerpark Büdingen" und die "Bürgergemeinschaft Petershausen" den Ausführungen von Herrn Walter Rügert, Pressesprecher der Stadt Konstanz. Es geht um das Thema Grün in Konstanz allgemein, und Petershausen im Besonderen. Der Artikel, auf den sich die Erklärung bezieht, erschien am 21.8.2010 im Südkurier. Bitte lesen Sie die Stellungnahme der beiden Petershauser Vereine auf unserer Link-Seite "Hintergrund".  


August 2010:
Im Blickpunkt: Sanierungsgebiet Petershauser Bahnhof
Auf der Südseite der Bahnlinie auf dem neu zu gestaltenden Gelände zwischen Jahnstraße / Petershauser Straße im Osten und Schneckenburgstraße im Westen sind die Würfel gefallen und die Bauarbeiten bereits in vollem Gange. BGP und BUND sorgen sich nun um die Gestaltung der Nordseite, wo noch fast alles möglich ist. In intensivem Dialog mit dem Planungsamt der Stadt versuchen wir gemeinsam, so gut wie möglich auf den Erhalt der Grünflächen und prägenden Bäume entlang der Gustav-Schwab-Straße, und der Gesamt-Gestaltung entlang der Bahngleise Einfluß zu nehmen.
Lesen Sie dazu eine Stellungnahme der Bürgergemeinschaft





1. Juli 2010:
  Erfreuliches von der Post  – Filiale Petershausen bleibt erhalten.
Mitteilung der Bürgergemeinschaft Petershausen e.V. vom 29. Juni 2010
Im Frühjahr dieses Jahres hatte sich die BGP gegenüber der Deutschen Post mehrfach für den Erhalt der Postfiliale Petershausen an der Moltkestraße eingesetzt und dafür gute Argumente nennen können (s.a. "Quo vadis Post" weiter unten). Jetzt erhielt die BGP von Herrn Wolfgang Englert – Politikbeauftragter der DP in Stuttgart – die Nachricht, dass die Filiale ab 1. Juli 2010 von der Postbank übernommen und weiter betrieben wird. Das bisherige Angebot an Dienstleistungen bleibt voll erhalten und wird durch zusätzliche Dienstleistungen ergänzt.
Die BGP freut sich für Petershausen über diese bürgernahe Lösung; die Schließung der außerordentlich stark frequentierten und in guter Verkehrslage liegenden Postfiliale wäre ein kundenunfreundlicher Schildbürgerstreich gewesen.

30. April 2010:
  Stellungnahme der BGP zu den Plänen der Stadtverwaltung für das neue "Quartier Petershauser Mitte"
Mehr dazu hier unter BGP-Hintergrund


Am Seerhein
D. Gross
17. April 2010:
Zweite Stadtteilführung der BGP
mit Daniel Gross
So farbenfroh wie das Outfit
des bekannten Stadtführers waren seine unterhaltsamen Erzählungen  über  Petershausen (diesmal West).
Auch die Fortsetzung der letztjährigen Erkundungstour fand ein fasziniertes und begeistertes Publikum. mehr




19. März 2010:
Vorstands-Neuwahlen bei der BGP
Die Bürgergemeinschaft Petershausen hatte ihre Mitglieder und die interessierten Bürger zur diesjährigen Jahreshauptversammlung eingeladen. Am Anfang stand ein Referat von Herrn Frank Mienhardt, Abteilungsleiter im Amt für Denkmalpflege der Stadt Konstanz zum Thema
"Kloster – Siedlung – Villenviertel  –  Denkmalpflege in Petershausen"  Einzelheiten der JHV.

Quo vadis – Post ?
Droht der Petershauser Postfiliale die Schließung ?
Die BGP hat nachgefragt:
 Wieviel Post-Dienstleistung braucht Petershausen?

18. Januar 2010:  Wieder aktuell: Seehas-Haltepunkt Sternenplatz
Mit diesem Thema hat sich die BGP schon vor 15 Jahren intensiv beschäftigt, und dies auch in ihrer damaligen Stadtteilzeitung ausführlich dokumentiert. Mit Nachrichten aus Stuttgart bekommt dieses Projekt wieder Aktualität. In einem Bericht des Südkurier (Red. J. Siebler) vom 12. Januar 2010  wird MdL Andreas Hoffmann
zitiert, wonach "zumindest der Landesanteil der Finanzierung (...) nicht mehr in Frage steht".
Von Seite des Baudezernats unserer Stadt bekennt BM Kurt Werner: "Für uns ist der Sternenplatz (...) ein wichtiger Baustein für den ÖPNV in Petershausen". In der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt sei der Sternenplatz "natürlich mit drin", sein Ziel sei es, die Haltestelle bis 2014 zu bauen.
Die BGP reagiert auf diese Situation mit Briefen an MdL Hoffmann und BM Werner, sowie an Herrn Siebler vom Südkurier mit einer "Erklärung zum Stand der Planung Seehashaltestelle Sternenplatz".

14. Januar 2010:
 Botschaft an die Konstanzer Gemeinderäte
Der "Verein Bürgerpark Büdingen e.V." richtet in einem Schreiben an unsere Stadträte einen eindringlichen Apell, ihrer Verantwortung für den Büdingenpark an der Seestraße gerecht zu werden.
Dem Schreiben ist in seiner Deutlichkeit nichts hinzu zu fügen.
Wir unterstützen nachdrücklich unsere Freunde vom Bürgerpark-Verein in ihrem Bemühen und empfehlen Ihnen, liebe Gäste unserer Website, diesen Brief zum Nachlesen.


Ältere Nachrichten finden sie im Archiv.