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16. November 2009:  Naturschutz-Verbände BUND und NABU äußern sich
In einer gemeinsamen Stellungnahme zu den Bauplänen der Schmieder-Klinik auf dem "Villa Douglas"-Gelände sprechen sich die beiden Umwelt-Verbände mit aller Deutlichkeit gegen den Neubau einer Präventivklinik im westlichen Teil des Grundstücks aus. Damit unterstützen sie nachdrücklich die Einstellung der BGP, wie sie durch unser Vorstandsmitglied Herr Henrich Tiessen am 13. November formuliert wurde.
Umstritten ist dabei nicht der Neubau als solcher, sondern lediglich, dass auf die Besonderheiten dieses "Hockgraben-Refugiums" Rücksicht genommen werden muss.
Lesen Sie den Brief an das "Amt für Stadtplanung und Umwelt", und sagen Sie uns Ihre Meinung dazu. 

13. November 2009:  Sensibles Thema:
Die Baupläne der Schmieder-Klinik im Park "Villa Douglas"

Unsere Vorstandsmitglieder, Herr Harris und Herr Tiessen, setzten sich mit der geplanten Änderung des Bebauungsplans Villa Douglas auseinander, weil von dieser ein sehr  sensibler, ökologisch wertvoller und schöner Bereich im Hinterland des Seeuferweges an der Konstanzer Buch betroffen ist.
Bericht und Stellungnahme unseres Vorstandsmitglieds Henrich Tiessen können Sie hier nachlesen. Und da geht es  zur öffentlichen Sitzungsvorlage des TUA zu diesem Thema. 


28. Oktober 2009:
 Eindrucksvolles Votum für den Büdingen-Park
Der mit der BGP befreundete "Verein Bürgerpark Büdingen" hatte gestern kurzfristig zu einer Protestkundgebung in die Seestraße gerufen, um seiner Sorge über die aktuelle Entwicklung auf dem beliebten – wenn auch unzugänglichen – Parkgelände Ausdruck zu verleihen.
Einmal mehr sollen hier zahlreiche schöne, und bereits markierte Bäume gefällt werden, weil die Grundstückseigentümerin, die "Bad.-Württ. Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte" allzugroße Befürchtungen vor eventuell herunterfallenden Ästen hegt. Warum eigentlich, wenn das Betreten des Grundstücks eh verboten ist?
Vielmehr schürt doch die Maßnahme den Verdacht, das dieses Gelände so peu à peu "baureif zurechtgeschnitten" werden soll. Wenn die Rodungsmaschinen demnächst ganz inkognito anrücken werden, geht ein weiteres Stück Hoffnung verloren, dieses Refugium als "Grüne Lunge Petershausens" erhalten zu können. Es sei denn, der "Weckruf" wird in der Stadtverwaltung verstanden. Nicht verstanden wird von engagierten Bürgern, wenn Bauspekulanten bestimmen dürfen, wie das Stadtbild auszusehen hat. 
Die BGP unterstützt den Verein Bürgerpark Büdingen in dem Bemühen, diese Entwicklung aufzuhalten, und veröffentlicht hier mit dessen Einverständnis zwei Briefe an die Stadtverwaltung, an Horst Frank und Martin Wichmann.



26. Oktober 2009: Aufruf zum Protest am Büdingen-Park
Unser Vorstandsmitglied Henrich Tiessen sendet uns diesen Aufruf zum Protest gegen die unmittelbar bevorstehenden Baumfällungen auf dem Büdingenpark.

24. Oktober 2009:
 Das diesjährige Bürgergespräch für den Stadtteil Petershausen mit Oberbürgermeister Horst Frank findet am 10. November um 18 Uhr in der Sonnenhalde-Schule statt.
Etwas erstaunt darf man schon über die Wahl des Veranstaltungsortes sein, der für einen solchen Anlass doch sehr dezentral liegt. Nach Auskunft der Stadtverwaltung (OB-Sekretariat) ginge das auf den Wunsch eines Bürgers vom Königsbau zurück.
In der Praxis könnte das bedeuten, dass wir eine "Wollmatinger Situation" (mehr Personen auf dem Podium als im Gästeraum), oder zusätzlichen Verkehr bekommen, der vermeidbar gewesen wäre.
Die BÜRGERGEMEINSCHAFT PETERSHAUSEN wird selbstverständlich präsent sein und hofft, dass viele Petershausener den Anstieg auf die "Sonnenhalde" wagen um die Veranstaltung zu beleben. Wenn die Lage am "Höhenweg" den notwendigen Überblick bietet, soll's Recht sein.
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Die BÜRGERGEMEINSCHAFT PETERSHAUSEN E.V. lädt ihre Mitglieder und Freunde zur diesjährigen Jahreshauptversammlung herzlich ein.
Freitag, 16. Oktober,  19:30 Uhr im Restaurant "Seerhein", Spanierstraße 3
TOP:  Berichte des Vorstands – der Kassiererin – der Rechnungsprüfer – Aussprache über die Berichte und die Lage des Vereins sowie unsere weitere Arbeit – Entlastung des Vorstands – Verschiedenes und Diskusssion.
Unsere Fördernden Mitglieder werden wir persönlich anschreiben.
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme.

2. Oktober 2009:   Die BGP beantwortet in einem Brief v. 28.9.09 die Auskunft von Bürgermeister  Kurt Werner vom 15.9.09 zur Finanzierung der geplanten Rad- u. Fußgängerbrücke im Sanierungsgelände Petershauser Bahnhof, und besucht auf Einladung am 5. Oktober die Vorstellung der Planungsvorentwürfe durch das Amt für Stadtplanung und Umwelt im Technischen Rathaus.
Wir informieren Sie an dieser Stelle zu gegebener Zeit über Neuigkeiten.


15. September 2009:
Antwort von Bürgermeister Kurt Werner zu Brückenkosten

Post aus dem Bauderzernat III an die BGP: Herr BM Kurt Werner antwortet auf den gemeinsamen Brief der Bürgergemeinschaft Petershausen und der Agenda 2020 vom 1.September, den wir hier auch unseren Website-Besuchern zugänglich machen wollen.

2. September 2009: Südkurier-Bericht: BÜRGER MACHEN JETZT DRUCK
Auch der Südkurier greift unsere Sorge um die Kostenexplosion der Hbf-Brücke und damit gefährdete Realisierung der Petershauser Fußgänger- u. Radfahrerbrücke auf, und trägt das Thema mit diesem Artikel in eine breite Öffentlichkeit.

7. September 2009: FGL-Fraktion und CDU-Fraktion antworten
Auf die gemeinsame Initiative der "Bürgergemeinschaft Petershausen" und der "Agendagruppe Petershausen 2020" zur Brückenfrage haben bisher die Gemeinderats-Fraktionen der FGL (D. Krug) und CDU (A. Fecker) reagiert.
Die FGL teilte uns am 3.9.09 mit, dass sie bereits im August vom Baudezernat Auskunft über  Kosten und Entwicklungsstand der Petershauser Bahnbücke angefordert habe, und auf die Oktober-Sitzung des TUA verwiesen wurde.
Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende beantragt am 7.9.09 bei BM Werner unter Hinweis auf unseren Brief, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten TUA-Sitzung zu setzen.Dabei soll auch die Öffentlichkeit erfahren, dass  "Umschichtung von Teilfinanzmittel" bei beiden Brückenprojekten "nicht zu Lasten der Baumaßnahmen im Areal Bahnhof Petershausen" gehen soll.

1. September 2009:
BGP-Brief an Bürgermeister Kurt Werner zu Brückenkosten
Die atemberaubende Kostenentwicklung für die Fußgängerbrücke am Hauptbahnhof treibt auch die BGP um. Dieses Desaster wurde schon von vielen Seiten beleuchtet, ohne dass bis zum heutigen Tag eine überzeugende Erklärung angeboten wurde.
Dem normalen Bürger wie du und ich, dem sicher der geballte Sachverstand für solche Zusammenhänge abgeht, stellt sich doch die Frage, ob dieses Projekt in den richtigen Händen liegt. Es drängt sich aus dem wirklichen Leben der Vergleich auf, dass ein mittelständischer Handwerksmeister im Ruin endete, würde er sich eine solche Kalkulations-Kultur zu eigen machen. Ein paar Bahngleise (mit oder ohne Aufzüge) zu überbrücken musste nun wahrlich nicht erst in Konstanz erfunden werden, und der sicherlich problematische Baugrund war auch schon längst aktenkundig.
Bis dato tun sich die Verantwortlichen schwer, das alles zu erklären.
Es taucht freilich die Frage auf, was hat das mit Petershausen – unserem eigenen
Tätigkeitsfeld – zu tun?
Nun, abgesehen davon, dass es um unser aller Steuergelder, und um das Vertrauen in die Fachkompetenz der Planer, Gutachter, Ingenieurbüros, Baufirmen und Ämter geht, könnte der geplanten Fußgänger- u. Radfahrerbrücke am Petershauser Bahnhof ein ähnliches Schicksal bevorstehen. Schlimmer noch: Das Finanzloch am Hauptbahnhof soll dem Vernehmen nach aus dem Etat für die Petershauser Brücke aufgefüllt werden, wodurch letztere in unendliche Ferne rücken dürfte. Unser Sprachschatz kennt dafür den Begriff "Flickschusterei".
Bezugnehmend auf den Artikel im Südkurier vom 26.8.09 "Noch eine teure Brücke" (rau) richtete die BGP ein Schreiben an Bürgermeister Kurt Werner, um Auskunft zu all diesen Ungereimtheiten zu bekommen. Wir stellen diesen Brief in unsere Webseite, und werden selbstverständlich auch zu gegebener Zeit die Antwort beifügen.

31. Juli 2009: Kurz nach 12 Uhr war es dann soweit !
Etwa 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen wollten dabei sein, wenn Petershausen seinen eigenen Bachlauf bekommt, und es wurde ein spektaluläres Ereignis. Herr Bürgermeister Kurt Werner, Frau Ulrike Hertig von den EBK und Herr Keith Harris als Sprecher der "Agenda 2020 Petershausen" gaben einen Bericht über die Vorgeschichte dieser Aktion, die wir schon im vorangegangenen Artikel beschrieben haben.
Neben vielen Informationen, die auch auf Stellwänden dargestellt wurden, war zu erfahren, dass dies freilich Geld gekostet hat, andererseits aber auf lange Sicht jährlich  8000 € eingespart werden, weil das Quellwasser nicht mehr wie bisher im Klärwerk gereinigt werden muss, sondern jetzt sinnvoll und umweltfreundlich verwendet wird.
Grosse Spannung herrschte vom Moment der Umleitung des Wassers aus dem 700 Meter entfernten 
Brunnen am "Bismarcksteig" bis zur Quelle im Herosèpark. Das nasse Element wurde mit Jubel begrüßt, und es dauerte noch nahezu eine halbe Stunde, bis es durch das interessant gestaltete Bachbett seinen Weg zum Seerhein gefunden hatte, was mit großer Aufmerksamkeit begleitet wurde.
Eine Einrichtung, die den Besuchern, Nutzern und Kindern im Herosèpark viel Freude bereiten wird. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen liebevoll damit umgehen.
Zur Bildergalerie

19. Juli 2009, Ein Bach für Petershausen !
Vor zehn Jahren gründete die "Agendagruppe Petershausen 2020" unter der Mitwirkung der Herren Keith Harris, Werner Gottmann, Robert Neu und Robert Straub die Initiative "Freilegung der Bismarckquelle". Nun steht nach mühevoller Vorarbeit endlich der Tag bevor, an dem dieses Quellwasser in ein eigens angelegtes Bachbett im Herosèpark eingeleitet, und damit der Park aufgewertet werden soll.
Unser Vorstandsmitglid Herr Harris gibt uns dazu folgenden Bericht:
"Der 31. Juli 2009 wird ein besonderer Tag für Petershausen: Unser Stadtteil erhält einen eigenen Bach! Das klare Quellwasser, das in einem am "Bismarcksteig" (unterhalb Raiteberg) gelegenen, etwa vier Meter tiefen "Quellschacht" emporsprudelt, floss bisher im Verborgenen durch das Kanalnetz zur Kläranlage. Vor der Einleitung in das Kanalnetz wurde gerätselt, wohin das Wasser bisher lief. Alt-Petershausener glaubten sich daran zu erinnern, dass es früher beim heutigen Kur- und Hallenbad in den Seerhein floss.
Nun wissen wir es besser! Wie uns Bauingenieur Gernot Blechner – mit der Trinkwasserversorgung der Stadt Konstanz beschäftigt – mitteilte, stammt das Wasser aus einem zwischen 1878 und 1881 im Bereich des ehemaligen "Stadtackers" für das (bis ins Jahr 1905) arbeitende Wasserwerk erbohrten "artesischen Brunnen".
Die Arbeit der Agendagruppe wurde zwar begrüßt, aber auch mit Skepsis begleitet. Erst als von derer Initiatoren nachgewiesen werden konnte, dass die Einleitung des sauberen Quellwassers in den Mischwasserkanal widersinnig ist, weil es an dessen Ende im Klärwerk kostenaufwändig wieder gereinigt werden muss, bekam das Projekt "grünes Licht".
Am 31. Juli 2009 um 12:00 Uhr
ist es dann soweit: Herr Bürgermeister Werner, Herr Harris und weitere, mit dem Projekt befasste Persönlichkeiten werden quasi "per Knopfdruck" (für Praktiker: ein Ventil öffnen) den Bach in sein neues Bett umleiten. Das Wasser wird dann von der "Bismarckquelle" in einer separaten Quellleitung – die im Zuge routinemäßiger Kanalarbeiten gelegt wurde – unter dem
Areal der ehem. Jägerkaserne, dem Bahngleis, entlang der Petershauser Straße, zur Nordostseite des Herosèparks geleitet. Dort, inmitten einer Findlingsgruppe kommt es endlich ans Tageslicht, und fließt in einem offenen Bachbett zum Seerhein, was sicher ein wunderschöner Anblick sein wird.
Wir laden Sie herzlich ein, dieses spannende und nicht alltägliche Ereignis im Herosè-Park  mitzuerleben".

8. Juli 2009  Zum Thema "Villa Remy"
                   Kommentar unseres Vorstandsmitglieds Henrich Tiessen:
Die Bürgergemeinschaft Petershausen tritt satzungsgemäß für den "Ausbau und die Erhaltung von Grünanlagen" ein und damit auch für die Freihaltung der Seeuferzone von weiterer Bebauung. Zum Südkurier-Bericht vom 30.6.09 "Luftiger Neubau im Park steht" hatte ich in einem Leserbrief (8.7.09) Stellung genommen:
Im Fall des Neubaus neben der Villa Remy argumentiert die Stadtverwaltung, "sie habe mit der Genehmigung des tatsächlich gebauten Hauses Schlimmeres verhütet, nämlich eine viel stärkere Bebauung".
Aber die Summierung "abgespeckter" Bauvorhaben wird eines Tages eben auch die völlige Verbauung der Seeuferzone bewirken. Die Grundfrage ist, ob es ein öffentliches Interesse daran gibt, ufernahe Grundstücke weiter zu bebauen. Die Seeuferzone an der Konstanzer Bucht ist eines der wichtigsten und schönsten Naherholungsgebiete unserer Stadt, das täglich von sehr vielen Menschen genutzt wird. Im Interesse dieser Bürger liegt die weitere Verbauung des Seeufers nicht.
Es kann nicht Aufgabe der Stadtverwaltung sein, einigen wenigen einen "Blick auf den Bodensee und das Schweizer Alpenpanorama" (Werbung) zu garantieren. Dass die Bauwirtschaft und ihre Interessenvertreter auch im Seeuferbereich möglichst viel bauen wollen, ist klar. Ein öffentliches Interesse daran besteht aber nicht. Gemeinderat und Verwaltung sollten alles tun, um unser Konstanzer Seeufer vor weiterer Bebauung zu schützen, und sich als Sachverwalter der Bürgerschaft verstehen und dabei auch berücksichtigen, dass die Immobilien-Interessenten in der Regel effektivere Einflusskanäle haben als wir normale Bürger, die nichts anderes wollen, als eine schöne Landschaft zu erhalten.

27. Juni 2009,  Noch einmal Benediktinerplatz
Fairness ist ein Teil unserer Vereins-Philosophie. Deshalb möchten wir unsere Kritik vom 19. Juni um eine "aktualisierte" Nachricht ergänzen, und stellen mit Freude fest, dass sich an diesem Ort etwas getan hat. Die Anlagen wurden inzwischen in einen ansehnlichen Zustand versetzt. Wir maßen uns nicht an, dieses bewirkt zu haben, vielmehr ist wohl anzunehmen, dass auch ein Impuls von der Organisation des "Petershauser Stadtteilfestes" kam.
Sei`s drum, den Parkbesucher wird es freuen, und wir hoffen, dass diese Pflegearbeiten im Terminkalender der folgenden Jahre an der richtigen Stelle gebucht sind.
Und so sieht`s jetzt aus: 



19. Juni 2009, BürgerInnen melden sich zu Wort;
Gedämpfte Freude am Bendiktinerplatz
Garten an der Musikschule:
sich selbst überlassen
Garten am Landesmuseum:
fast nichts als Unkraut
Wir zitieren aus unserem Webseiten-Artikel "Der Benediktinerplatz" (Schlusssatz):
Die "Bürgergemeinschaft Petershausen" wird ein Auge darauf richten, wie dieser Platz in Zukunft für eine intensivere Nutzung als attraktive Freizeiteinrichtung und Begegnungszentrum noch besser gestaltet werden könnte, Zitatende.
Unsere Petershauser Mitbürgerin Frau Gisela Romero, Lehrerein a.D. spricht aus, was zahllose Spaziergänger, Passanten, Touristen, Besucher der Musikschule und des Archäologischen Landesmuseums empfinden: Die Gartenanlagen bei diesen stark frequendierten und kulturhistorisch bedeutsamen Einrichtungen an diesem Platz gehören offensichtlich zu den Stiefkindern der Konstanzer Image-Pflege. Wir sind ja in unserer Stadt vom Anblick unserer öffentlichen Grünanlagen wahrlich nicht verwöhnt, (vergleichende Seitenblicke nach Meersburg, Überlingen, Lindau u.a. drängen sich auf). Die beiden Gärten wurden einst attraktiv, und durchaus anspruchsvoll gestaltet, aber doch nicht, um sie in der Zukunft sich selbst zu überlassen, nachdem sich die Stadt mit der Gestaltung des ganzen Ensembles riesige Mühe gemacht hatte. Das Argument der Finanz- u. Personalknappheit für die vergleichsweise bescheidenen Folgekosten kann nicht unbegrenzt strapaziert werden.
Das Problem dieser "Ungepflegtheit" wird auch von den MitarbeiterInnen der Musikschule und des ALM bedauert, wie wir in persönlichen Gesprächen erfahren haben. Hinzu kommt hier ein gartenarchitektonisches Problem, nämlich daß die Anlage durch unzureichende Drainage stärkeren Niederschlägen und dadurch ausgelösten Kiesspülungen über den ganzen Platz offenbar nicht standhalten kann. Der eine Gully und die winzigen Rinnen (Bild) schaffen das nicht.
Frau Romero macht sich aber auch Gedanken, wie man die Freude an diesen Gärten wieder wecken, und die Zierpflanzen vom überwuchernden Unkraut trennen könnte wenn die städt. Gärtner dazu keine Zeit haben: Sie schlägt vor,  Bürger zu suchen, die jeweils für einzelne Zellen dieser Anlagen, – die ja schon vorgegeben sind – Patenschaften zur Pflege zu übernehmen. Das könnten bw. Schulen oder andere Einrichtungen für "Projekttage" oder Einwohner sein, die sich in solcher Weise engagieren möchten.
Frau Romero würde sich selbst gerne daran beteiligen.
Bitte sagen Sie uns im Gästebuch Ihre Meinung dazu.
Weitere Bilder 

7. Juni 2009,
   Sonntag Wahltag – Montag Schultag
... und welchen Anblick die Sonnenhalde-Schule als Wahllokal 25 dabei bietet.
Am Montagmorgen beginnt nach den Pfingstferien für die Kleinsten wieder der Unterricht an der Petershauser Sonnenhaldeschule. Vielen Eltern (und Großeltern), die am Sonntag  diesen Ort als Wahllokal zum Ziel hatten, dürfte der – gelinde gesagt – verwahrloste Zustand des Umfeldes unangenehm aufgefallen sein. Gut, es waren Ferien, aber ob der Reinigungs- dienst den mit Glasscherben übersäten Schulhof und die Grasflächen bis zum Schulbeginn so hinbekommt, dass man die Kinder unbesorgt hinschicken kann?
Dem Betrachter stellt sich schon die Frage, wer ist dafür zuständig? Was sagen die Eltern und der Elternbeirat dazu? Was, wenn die Kinder einen solchen verdreckten (und gefährlichen) Pausenhof als "normal" kennenlernen?
Die BGP bietet den Eltern und Kindern im Gästebuch Platz für ihre Meinungen.


15. Mai 2009, 19.00 Uhr "Klartext: Bürger fragen – Kandidaten antworten"
BGP organisiert Kandidatenbefragung zur Gemeinderatswahl im "Treffpunkt Petershausen"
BGP-Vorstand Henrich Tiessen:
Begrüßung, Erklärung unserer Motivation
Erfreulich: Unter den Gästen eine Gruppe
Jugendlicher, weil es auch um sie ging
Rede und Antwort!  v. li. n. re.: J. Becker FWG * G. Beyer-Köhler FGL * A. Fecker CDU * R. Niedzwietzki  NL * Ch. Schroff FuF * U. Stahnke-Bohnhardt FDP * H. Weber SPD * T. Weisz LL (alphabetisch)
Im Vorfeld der Kommunalwahlen am 7. Juni bot die BGP Gelegenheit, im "Treffpunkt Petershausen" Fragen an GR-Wahlkandidaten zu stellen. Die "Spielregeln" hatten wir aufgrund unserer eigenen politischen Unabhängigkeit klar formuliert, und alle Parteien und Wählergruppen gebeten, eine(n) Vertreter(in)zu delegieren. Ein weiteres Kriterium war, dass die Personen auf dem Podium in Petershausen wohnen müssen, was nicht allen gefiel, die dort gern Platz genommen hätten. Die Themen mussten Ortsteil-bezogen bleiben, auch so entspann sich eine lebhafte Diskussion über drei Stunden.
Bemerkenswert war, dass sich eine größere Gruppe Jugendlicher am Meinungsaustausch u.a. um Freizeitangebote und -möglichkeiten in der Stadt engagiert beteiligten, und ihre Interessen artikulierten. Freilich, das Thema "Unruhen am Seerhein" blieb dabei weitgehend ausgespart. An einer Lösung dafür beißen sich bekanntlich schon seit langer Zeit auch "übergeordnete" Stellen die Zähne aus. Ausserdem sind die anwesenden jungen Menschen sicher nicht den wirklichen Problemgruppen  zuzurechnen. Allein ihre Anwesenheit in dieser gut besuchten Veranstaltung ermuntert die BGP, auch bei solchen Themen "dran zu bleiben", s.a. "Runder Tisch" vom 14. Mai. 
Wir werden auch künftig offene Fragen zu unserem Stadtteil offensiv angehen und dazu unsere Mitbürger auffordern, sich mit uns "auf den Weg zu machen".


15. Mai 2009, 19.00 Uhr "Treffpunkt Petershausen" Im Vorfeld der Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 lädt die BGP die Öffentlichkeit zu einer Kandidatenbefragung mit Petershauser Wahlkandidatinnen und -kandidaten ein.
Zum Thema: Klartext: "Petershauser fragen – Kandidaten antworten" bitten wir je eine(n) Bewerber(in) aller Fraktionen/Gruppen des Gemeinderats zu einer Diskussionsrunde, um sie nach ihren politischen Konzepten für unseren Stadtteil zu befragen. Brennpunkte an Seestraße und Seerheinufer, Baumschutz, Bauverdichtung im Stadtteil, Kindertagesstätten und viele andere Fragen verlangen nach Antworten.
Wir hoffen auf eine ebenso starke Ressonanz unserer Mitglieder und Mitbürger wie bei unseren vorangegangenen Aktionen 


14. Mai 2009, 
9.30 Uhr Ratssal Das Bürgeramt lädt zu einem "Runden Tisch" ein, um die Probleme, bisherigen Erfahrungen und Vorgehensweisen zum Thema "Herosè-Park zu erörtern.
Teilnehmer sind Vertreter der betroffenen Anwohner, Polizei, Sozial- u. Jugendamt sowie die Bürgergemeinschaft Petershausen. Das Thema wird uns alle sicher noch lange beschäftigen.

13. Mai 2009 Südkurier-Ortstermin Lokalredakteure sprechen vor Ort mit den Bürgern über Herosè-Gelände und andere Petershauser Belange. Im Bild Redakteur J.-P. Rau im Gespräch mit Jugendlichen, die "auf Augenhöhe" ihre Sicht der Dinge schildern. Mit dabei die BGP mit H. Tiessen, Dr. D. Sternberg (verdeckt), W. Betz (Foto) und zahlreiche Anwohner. Weitere Themen: Grünerhaltung, Bebauung, Schwerlastverkehr Zollhof-Fähre. Ausführlicher Bericht im Südkurier. Weitere Bilder.

28. April 2009 Interne Vorstandsitzung TOP: * Vorstellung des Projekts "Grünes Horn" durch Herrn Peter Müller-Neff u. Beschluss hierzu * Vorbereitung der Kandidatenbefragung am 15.5. * Neuer Vereinsprospekt der BGP (Flyer).
zum Protokoll

22. April 2009 Interne Vorstandsitzung TOP: * Organisatorische Einzelheiten für die Podiumsdiskussion am 15.5.  * Thema "Stadt am Seerhein", Herosè-Gelände. Grundsatzentscheidung der BGP. * Georg-Elser-Denkmal * "Grünes Horn", Initiative derFraktion  "Die Grünen" * Jahreshauptversammlung der BGP 2009 * Öffentliche Vorstandsitzungen.
zum Protokoll

8. April 2009 Interne Vorstandsitzung * Alle Fraktionen und Gruppen des Gemeinderats erhalten die Einladung, je eine Person für die öffentliche Podiumsdiskussion am 15. Mai zu delegieren. Der/die Teilnehmer/in sollte in Petershausen wohnen, unser Fragenkatalog ist naturgemäß auf diesen Bereich ausgerichtet. Organisat. Details in der VS am 22.4.09.
* Einheitliches Erscheinungsbild aller unserer Publikationsmittel wird beschlossen. Gestaltung durch Grafikerin.
* Zweiter Stadtteilrundgang mit D.Groß wird Ende Sept./Anf. Okt. stattfinden.
* Besichtigung
"von oben" des Sanierungsgebietes Bahnhof mit dem Gestaltungsbeirat  vom Dach des Telekom-Hochhauses erbrachte leider nichts Greifbares.
* Die Vorstandschaft stellt mit Bedauern fest, dass für die Bebauung des "Aurelis"-Geländes an der Petershauserstraße kein Wettbewerb stattfindet.
zum Protokoll 

1. April 2009 Auch unsere zweite große Veranstaltung innerhalb weniger Tage fand aussergewöhnlich großes Interesse. Die BGP hatte zu einer Podiumsdiskussion in den"Treffpunkt Petershausen" zum aktuellen Thema "Innenverdichtung in Konstanz – zum Wohl seiner Bürger?" eingeladen und der Saal war fast voll besetzt. Schon im Stadium der Organisation war interessant zu beobachten, wie sensibel Stadträte vor Wahlen auf die Besetzung solcher Podien reagieren, freilich eine Entscheidung, die sich die BGP nicht aus der Hand nehmen lassen kann. Eine "politische Farbgebung" hatten wir bewußt vermieden, das bleibt unserer nächsten Podiumsdiskussion am 7. Mai mit einer anderen Zielrichtung vorbehalten.
Die Diskussionsteilnehmer waren:
Roland Jerusalem, Leiter Amt für Stadtplanung und Umwelt,
Thomas Schäfer, BUND Ortsgruppe Konstanz,
Peter Müller-Neff, Stadtrat, TUA-Mitglied
Alexander Fecker,
Stadtrat, TUA-Mitglied
Hans-Peter Ruff
Stadtrat, TUA-Mitglied
Gesprächsleiter: Josef Siebler Lokalreraktion Südkurier.
Im Bild links stehend unser Vorstand Henrich Tiessen bei der Begrüßung.
Der eingeladene Mieterverein war wegenTerminüberschneidung leider nicht vertreten.
Aber auch so entwickelte sich eine engagierte Debatte über das Spannungsfeld zwischen Wohnraumbedarf und angemessene Freiräume für die Bewohner. Freilich – "Das Ei des Kolumbus" wurde auch hier nicht gefunden.
Der Südkurier berichtete ausführlich über diese Veranstaltung.

21. März 2009
Überwältigender Erfolg
Rundgang durch Petershausen – Daniel Gross begeisterte die zahlreichen Teilnehmer
Strahlender Sonnenschein begünstigte den ersten historischen Stadtteilrundgang durch Petershausen, zu dem die BGP eingeladen hatte. 
An die einhundert Bürger interessierten sich für die Geschichte ihres Stadtteils. Stadtführer Daniel Gross hatte sich akribisch vorbereitet; der gelernte Historiker sagt nichts, was er nicht belegen kann. So erläuterte er sachkundig das Herz Petershausens, nämlich das ehemalige Klostergelände (Bild o.), das Gebiet um die Rheinbrücke, erklärte die Baustile an der repräsentativen Seestraßenfront vom Historismus bis zum Jugendstil, machte auch um die braune Vergangenheit der Seestraße keinen Bogen und vergaß die Hotelpleiten der Zeit vor 1914 (der so genannten "Gründerzeit") nicht.
Weitere Schwerpunkte seiner engagierten Führung 
waren die repräsentativen Villen am Seeufer (bei "Villa Prym" Bild u.) und an der Mainaustraße, das Suso-Gymnasium und die  verschiedenen Klinikbauten in Petershausen. Die einzigartige Sierenmoos-Siedlung bildete den Endpunkt der mit viel Beifall bedachten Führung.
Augrund der unerwartet starken Beteiligung konnte nicht das ganze Programm absolviert werden. Daniel Gross wird in einer "Fortsetzung" dieser Stadtteilführung eine weitere durch den westlichen Teil
Petershausens anschließen. Die BGP wird dazu rechtzeitig einladen und hofft  auf eine ebenso große Resonanz.

16.3.09 BGP ist durch Herrn Harris präsent beim Preisgericht zum Wobak-Bauprojekt Bahnhofsviertel im Nycomed-Gebäude. An gleicher Stelle besuchten wir die Vorstellung der erstplatzierten Planungs-Entwürfe mit Preisverleihung und Pressekonferenz am 24. März.
Weitere Themen im Februar und März waren Stellungnahmen zu Baumschutz und Stadtteilgestaltung, Öffentliche Toiletten im Herosèpark (eine Anregung der BGP, die umgesetzt wird), sowie zum Standort des neuen Georg-Elser-Mahnmal, wobei wir unseren Vorschlag Georg-Elser-Platz allerdings nicht durchsetzen konnten

3.3.09 Die Bürgergemeinschaft Petershausen bezieht Stellung zum Standort des Georg-Elser-Mahnmal. In einem Schreiben an OB Horst Frank und Museumsleiter Tobias Engelsing legten wir mit guten Argumenten dar, warum dieses Denkmal am Georg-Elser-Platz stehen sollte. Unsere Georg-Elser-PlatzMeinungsäußerung war nicht als Entdeckung eines Streitthemas sondern als diskussions- würdiger Vorschlag gedacht. Die etwas aufgeregte Reaktion in einem Südkurier-Kommentar (Hr. Lünstroth) und Leserbrief (Hr. Dr. Engelsing) hat uns deshalb erstaunt. Den weitgehend ohne Öffentlichkeit und am Kulturausschuß vorbei festgelegten Standort "Schwedenschanze" (Festnahme des Hitler-Attentäters) müssen wir akzeptieren.

28.1.09 Dialog der BGP mit den leitenden MitarbeiterInnen des Jugendamtes zu den alljährlich wiederkehrenden Problemen an Seestraße und Herosè-Ufer. Hr. Treude und Mitarbeiter des Jugendamtes gaben einen Einblick in ihre Arbeit. Es bleibt die Erkenntnis, dass diese Zeiterscheinung eine Sorge ist, die Eltern, Schule, Politik, Polizei und die ganze Gesellschaft gleichermaßen herausfordert. Im Interesse der dort lebenden Bewohner werden uns diese Ereignisse spätestens im kommenden Frühjahr, wenn auch mit sehr eingeschränkten Möglichkeiten, sicher noch weiterhin beschäftigen.

10.10.08
Die Vorstandschaft erkundet auf einer Radtour die "Verkehrsbrennpunkte in Petershausen", um die Erkenntnisse daraus in ihre künftige Arbeit einzubeziehen.

3. 6.08 21:20 "Treffpunkt Petershausen". Jahreshauptversammlung zum Berichtszeitraum 2006-2007 mit satzungskonformer Tagesordnung und Neuwahlen.
Versammlungsleiter Wolfgang Betz berichtet im Rückblick über diese Zeitspanne mit den Schwerpunkten:" Arbeit in der BGP ist Herzenssache – Entstehungsgeschichte der BGP – Begründung für Ausfall der letztjähr. JHV – Würdigung der Verdienste von J. Schaeben – Maßnahmen und Einsätze der BGP in den letzten zwei Jahren – Gedanken zur Identität der Petershausener".
Die übrigen Formalitäten wurde zügig abgewickelt. Die Herren H. Tiessen, G.J. Mörsch und Dr. D. Sternberg –  alle mit Erfahrungen aus dem "Verein Büdingenpark" – konnten glücklicherweise zur Mitarbeit in der BGP gewonnen werden.
Gem.  § 10 der Vereinssatzung bilden nun Keith Harris (Wiederwahl), Henrich Tiessen und Gerd J. Mörsch (Neuwahl) den "gleichberechtigten" Vorstand, – Margot Stahl, (Kassiererin), Susan Grabowski, (Schriftführerin) und Wolfgang Betz, (stellvertr. Schriftführer, Vereinsadresse u. Aufbau einer neuen Homepage) bilden den "erweiterten" Vorstand. Dr. Dietrich Sternberg wird (zunächst ohne Mandat) die Vorstandschaft als Berater gem. § 11 der Vereinssatzung unterstützen.

3. 6.08 18:30 "Treffpunkt Petershausen". Podiumsdiskussion mit Bürgermeister Kurt Werner und fünf weiteren Amtsleitern aus dem "Amt für Stadtplanung und Umwelt". BM Werner referiert zum Thema "Petershausen – ein Stadtteil im Wandel" mit zahlreichen Bildern (Beamer) zu Stadtenrwicklungen im Allgemeinen und dem neu zu gestaltenden Petershauser Bahnhofgeländes im Besonderen. Seine Ausführungen waren durchaus so informativ und ergiebig, dass sich die anschließende Diskussion weniger damit, als vielmehr mit anderen, allgemein interessierenden Fragen unseres Stadtteils befasste. Im Einzelnen muss das an dieser Stelle nicht mehr geschildert werden, das Thema Bahnhofsviertel wird die BGP und Bevölkerung noch lange genug beschäftigen. 
Für die Bürgergemeinschaft Petershausen e.V. war dies in einem vollbesetzten Saal die Auftaktveranstaltung zu einem neuen Abschnitt ihrer Vereinsarbeit.

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